Mobiles Kulturangebot verbindet Jung und Alt

Die Ausstellung „Kultur im Koffer“ wird am Samstag, 28. Februar, 15.30 Uhr in den Räumen der Mülheimer Initiative für Klimaschutz, Friedrich-Ebert-Straße 48, eröffnet. Vorgestellt werden die Ergebnisse eines Workshops, bei dem sechs Teilnehmerinnen sogenannte „Erinnerungskoffer“ zu unterschiedlichen Themen gestaltet haben. Ähnlich wie beim Kofferprojekt „Die Reise meines Lebens“, das vor gut zwei Jahren in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Broich-Saarn und dem Leder- und Gerbermuseum gezeigt wurde, geht es auch hier darum, ein „mobiles Kulturangebot“ vorzustellen.

Mit diesen Koffern werden ältere pflegebedürftige Menschen besucht. Über die Gegenstände in den Koffern werden Geschichten und Erinnerungen wach und kommen Besucher und Besuchte miteinander ins Gespräch. Andere Teilnehmende dieser Workshops wiederum besuchen mit ihren Koffern Kindertagesstätten oder Jugendzentren. So entstehen über das Erzählen Kontakte zwischen Jung und Alt.

Die Ausstellung ist bis Mittwoch, 11. März, zu den Öffnungszeiten der Mülheimer Initiative für Klimaschutz, montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 17 Uhr zu besichtigen.

Im Rahmen der Ausstellung wird am Samstag, 28. Februar, von 10 bis 15 Uhr ein Workshop zum lebendigen Erzählen angeboten. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen nimmt Ragnhild Geck von der Senioren- und Wohnberatung der Stadt Mülheim unter 455-5007 entgegen. Gefördert wird dieses Projekt von der Stiftung der Bank für Kirche und Diakonie.