Millionen-Förderung für neue Thyssenbrücke in Mülheim

Landesverkehrsminister Michael Groschek (SPD) kennt die marode Thyssenbrücke. Er hat Zuschüsse angemeldet.
Landesverkehrsminister Michael Groschek (SPD) kennt die marode Thyssenbrücke. Er hat Zuschüsse angemeldet.
Foto: WAZ FotoPool
Ab 2016 wird drei Jahre lang am Neubau der Brücke zwischen Innenstadt und Styrum gearbeitet. Der erste Landeszuschuss beträgt 4,98 Millionen Euro.

Mülheim.. Mit rund 18 Millionen Euro veranschlagt die Stadt den notwendigen Neubau der Thyssenbrücke. Die wichtige Verbindung zwischen Innenstadt und Styrum wird etwa Mitte 2018 fertig sein.

Das Landesverkehrministerium hat jetzt die erste Zuschussrate von 4,98 Millionen Euro beim Landtag zur Genehmigung angemeldet. „Wir freuen uns, dass das Land dieses große Brücken- und Straßenbauprojekt für Mülheim mit der ersten Rate fördert“, sagt Stadtsprecher Volker Wiebels. Mehr als elf Millionen Euro erwarten die Brückenbauer als Zuschuss.

Autos und Bahnen können eingeschränkt weiterfahren

Mitte des Jahres soll die Planfeststellung stehen und dann die Beratungshürden nehmen. Ab 2016 startet das Umlegen der Versorgungsleitungen und Straßenbahngleise. Anfang 2017 wird der Brückengehweg auf der Nordseite abgebrochen. Autos und Bahnen können eingeschränkt weiterfahren.

„Direkt neben der maroden Brücke wird gleich die neue Thyssenbrücke montiert und eingebaut“, beschreibt Wiebels. Alles geschehe bei laufendem Zugbetrieb auf der Hauptstrecke darunter. Nur in wenigen Nächten sei eine Sperrung der Strecke nötig.

Ist die neue, stärkere Brücke – einige Meter Richtung Styrum verschoben – an Friedrich-Ebert- und Oberhausener Straße angeschlossen, folgt der Abriss der alten Thyssenbrücke. Ende 2018 soll das komplette Projekt abgearbeitet sein.