Menschen und Rindviecher
Zur Zoomansicht 04.09.2012 | 13:25 Uhr 2012-09-04T01:25+0200Fotograf Bert Butzke zeigt, wie sich Zwei- und Vierbeiner an der Ruhr nicht in die Quere kommen.
Der Mülheimer Fotograf Bert Butzke (64) ist bekannt für seine Fotos einer in Mülheim-Styrum lebenden Rinderherde . Auch im Sommer 2012 fotografierte er an der Ruhr: nicht nur Rindviecher, sondern auch andere "Arten" im "Ruhrgebietsbiotop", wie Butzke sagt.
Denn seine Bilder zeigen, wie Angler, Familien, Spaziergänger und Badegäste es sich gemeinsam gut gehen lassen, ohne sich in die Quere zu kommen oder die Natur zu zerstören. Ein Problem sei es schon, dass viele Besucher - vor allem Jugendliche - ihren Müll auf den Ruhrwiesen liegen lassen, so Butzke: "Da ist die Stadt gefordert, Mülleimer anzubringen und zu kontrollieren", findet der 63-Jährige, "vor allem aber jeder einzelne Besucher."
Kuh-Kunst wird ausgestellt und verkauft
Die Situation an der Ruhr in Styrum und in Oberhausen sei gleichwohl nicht mit der weiter flussaufwärts in Mülheim zu vergleichen . Dort haben Landschaftswächter das Naturschutzgebiet am Ruhrufer zum Krisengebiet erklärt, weil feiernde Jugendliche die Natur zerstören und Ehrenamtler bedrohen.
Butzkes Ausstellung "Die Herde - Beobachtungen an der alten Ruhr am Raffelberg" macht aktuell Station in der Mensa des Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung an der Lembkestraße 7 in Mülheim. Ab Oktober sind die bis zu einen Quadratmeter großen Fotografien im Bunker-Museum Oberhausen im ehemaligen Knappenbunker, Alte Heid 13, zu sehen. Nach der Ausstellung will der Mülheimer einige seiner Kuh-Kunstwerke verkaufen. Interessierte können ihm an die Adresse bertbutzke@t-online.de mailen. Butzkes Website: www.fotobutzke.de
08:12
"An der Ruhr. Menschen und Rindviecher."
Wie man sich doch täuschen kann. Die Rindviecher hätte ich eher innerstädtisch
verortet.