MEG zieht die blaue Tonne fix vor
24.04.2008 | 15:23 Uhr 2008-04-24T15:23:00+0200Statt Spätsommer wird nun bereits ab Mitte Mai die haushaltsnahe Papiersammlung aufgebaut. Tempo ist auch ein Zeichen für Konkurrenz
Altpapier ist derzeit ein gefragtes Gut, die Konkurrenz groß. Und sie drängt auch auf den Mülheimer Markt. Damit sie nicht zur Entfaltung kommt, macht die MEG, die Mülheimer Entsorgungsgesellschaft, jetzt Tempo. Die Einführung der blauen Tonne für die haushaltsnahe Papiersammlung – als freiwilliges Zusatz-Angebot eigentlich erst ab Spätsommer vorgesehen – soll bereits im Mai eingeführt werden. Die Infoschreiben an alle Hausbesitzer werden in den nächsten Tagen verschickt, die Bestellformulare sind in Arbeit und werden auch bei der MEG via Internet abrufbar sein. „Samstag in einer Woche”, so Geschäftsführer Jürgen Jeppel, „dürften die nötigen Formulare die Mülheiner erreichen, sie können aber ab sofort bestellt werden.” Ab Mitte Mai sollen dann verstärkt die blauen Tonnen aufgestellt werden. Die Abfuhr ab Fahrbahnrand – im Vier-Wochen-Rhythmus – ist kostenlos. Wer mehr Leistung will, kann sie ordern. Wie bei den anderen Abfallarten auch bietet die MEG diverse Dienste bis zum Vollservice an – dann allerdings gegen Gebühr. Mit Abnehmern für bis zu 20 000 Tonnen rechnet Jeppel in Mülheimer Haushalten. Ursprünglich sollten nur 240-Liter-Behälter und für Wohnanlagen 1100-Liter-Container gestellt werden. Bei den Info-Einsätzten der Geschäftsführung in diversen Ausschüssen fragte die Politik immer wieder nach kleinen Behältnissen, die leichter unterzubringen und beladen auch leichter zu transportieren wären. Die MEG hat darauf reagiert und will auch 120-Liter-Tonnen ausliefern. Insgesamt wird das Unternehmen bis 2009 in Fahrzeuge und Tonnen 400 000 € investieren. Die Personalkapazitäten für die Leerung der blauen Tonnen holt die MEG aus der Biomüll-Vergärungsanlage. Der defizitäre Betrieb dort wird auf eine Schicht zurück gefahren. Jeppel: „Dadurch haben wir zeitnah Mitarbeiter frei. Das ist für die MEG die günstigste Variante.” 2007 wurden in Mülheim an 240 Container-Standorten knapp 10 500 t Papier und Kartonagen gesammelt.

15:23
WAZ schrieb:
Der defizitäre Betrieb dort wird auf eine Schicht zurück gefahren. Jeppel: „Dadurch haben wir zeitnah Mitarbeiter frei. Das ist für die MEG die günstigste Variante.” 2007 wurden in Mülheim an 240 Container-Standorten knapp 10 500 t Papier und Kartonagen gesammelt.
OFF TOPIC...aber mal eben gefragt:
...wie sind bei einem defizitären Betrieb,denn die ÜBERSTUNDEN von Mr.Y. zu rechtfertigen...?
ansonsten werde ich aufgrund des geldgierigen einfalls der MEG...die mülltonnen jetzt auch noch vorzuziehen .. meine Zeitschriften+Zeitungen bis auf weiteres ( da lagerkapazität vorhanden ) zwischenlagern...bis wieder Vereine & Kirchen für einen Gemeinnützigen Zweck sammeln ... das bringt dem Bürger wirklich was !