Medizin-Treff im Ev. Krankenhaus informiert über den Rücken

Die Wirbelsäule kann an vielen Stellen und auf vielfältige Weise Probleme bereiten
Die Wirbelsäule kann an vielen Stellen und auf vielfältige Weise Probleme bereiten
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Beim Medizin-Treff im Ev. Krankenhaus stellen Ärzte konservative und operative Therapien vor.

Mülheim.. Länger anhaltende oder in andere Bereiche ausstrahlende Rückenschmerzen müssen diagnostiziert und behandelt werden. Über konservative und operative Therapien berichten Dr. Ulf Kerkhoff, Chefarzt der Klinik für Unfall-, Wirbelsäulenchirurgie und Orthopädie, sowie Dr. Peter Weih, niedergelassener Facharzt für Orthopädie, beim Info-Treff im Ev. Krankenhaus am Mittwoch, 29. April, um 18 Uhr.

Rückenschmerzen führen häufig zu längeren Krankschreibungen. Im Jahr 2013 waren laut Gesundheitsreport der Techniker-Krankenkasse 40 Millionen Fehltage bundesweit auf Rückenschmerzen zurückzuführen. Zu den typischen Ursachen dieser Zivilisationskrankheit gehören unter anderem langes Sitzen und die damit verbundene Bewegungsarmut sowie einseitige Belastungen. Aber auch der natürliche Verschleiß der Wirbelsäule gewinnt durch die steigende Lebenserwartung immer mehr an Bedeutung. Die Folge sind häufig Vorwölbungen und Vorfälle der Bandscheiben oder der Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke. Auf Grund von Tumorerkrankungen, Stürzen oder eines Unfalls kann es sogar zu Brüchen der Wirbelkörper kommen.

Im Anschluss ist Zeit für Fragen

So groß wie das Spektrum der möglichen Erkrankungen ist auch das Therapie- bzw. Behandlungsangebot. Dieses reicht von präventiven Maßnahmen über konservative Behandlungsmethoden bis hin zu operativen Therapien wie dem Einsatz hochmoderner beweglicher künstlicher Bandscheiben.

Moderne Therapieverfahren, ihre Leistungsfähigkeit und die Frage, wann ein operativer Eingriff notwendig wird – diese und andere Themen werden im Info-Treff sowohl aus der klinischen Perspektive als auch aus Sicht des Facharztes beleuchtet, so dass sich der Besucher ein Bild machen kann. Wie immer stehen die Referenten auch nach den Vorträgen für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Der Eintritt zu der etwa 90 Minuten dauernden Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung findet im Konferenzsaal in Haus B, 10. Etage, statt.