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Marc Stender - Über Vegas zum Popstar

15.10.2009 | 11:59 Uhr

Mülheim. Harte Arbeit, wenig Schlaf - der Mülheimer Marc Stender (23) hat es bei "Popstars - Du & Ich" schon bis in die USA geschafft. In Las Vegas will er es bis ganz nach oben schaffen.

„Es war schon immer mein Traum, mal nach Amerika zu fliegen. Eigentlich wollte ich für die Reise sparen”, erzählt der 23 Jahre alte Marc Stender. Gespart hat er nun bereits, und zwar eben diese Reisekosten. Marc gelang es nämlich, die Jury der Pro 7 Castingshow „Popstars - Du & Ich”, von seinem Talent zu überzeugen. So konnte er als einer von insgesamt 20 Kandidaten auf Kosten von Pro Sieben in die USA reisen. Und nicht in irgendeine Stadt, sondern in die wohl bunteste und verrückteste in ganz Nordamerika: Las Vegas!

„Das ist schon was anderes als zu Hause”, schwärmt der Winkhausener von der schillernden Glücksspielmetropole. Man merke deutlich, dass in Las Vegas Show und Entertainment eine herausragende Rolle einnähmen. Und das ist Marc gerade recht. Ist es doch sein Ziel, es eben in dieser Entertainment-Welt ganz nach oben zu schaffen. Da passt auch eines seiner Vorbilder: Der Sänger und Entertainer Michael Bublé. Er verkörpere eine beeindruckende Mischung aus Stil, Entertainment und Gesang, und das alles auf einem hohen Niveau.

Auf eine bestimmte Musikrichtung will Marc sich jedoch nicht festlegen. So hat er auch in der Vergangenheit bereits verschiedene Bereiche ausprobiert. Neben einer kurzen Zeit in einer Schülerband stand für ihn der Gospelgesang im Vordergrund. Für die Zukunft sei er offen, was den Stil seiner Musik angeht. Im Gegensatz zu manch anderen Kandidaten bereitet ihm der Begriff Pop-Musik daher keine Probleme. „Wenn ich keine Lust auf Pop-Musik hätte, dann wäre ich nicht hier.”

Konzentration auf seinen Traum

Und auch die Entfernung zur Heimat scheint ihn nicht zu belasten. „Natürlich sind mir meine Freunde und Familie wichtig, aber ich möchte ja langfristig im Musikgeschäft arbeiten. Wenn ich da jetzt schon Heimweh hätte, wäre das nicht so gut. Wir haben hier sehr viel Spaß, da vergisst man die Zeit ganz schnell.” Neben dem Spaß steht jedoch vor allem viel harte Arbeit auf dem Programm, „ausschlafen ist da nicht drin.” Doch auch das scheint Marc nichts auszumachen, begeistert erzählt er von der tollen Chance, an einem Ort wie Las Vegas durch so hervorragende Trainer betreut zu werden. „Die wissen, wovon sie reden”, sagt er in Bezug auf das Team um den Choreografen Detlef D. Soost. Zwar sei die Jury auch mal hart, vor allem aber „super nett”. In dieser Staffel von Popstars wird zum ersten Mal ein Duett gesucht.

Auf einen Wunschpartner wollte sich Marc jedoch nicht festlegen. Zu früh sei es noch, um dazu eine Aussage zu machen.

An den Druck habe er sich mittlerweile gewöhnt. Und macht beim Interview einen entspannten Eindruck. Es hilft ihm dabei sicher auch die Unterstützung seiner Familie. „Meine Eltern stehen voll hinter mir.” Und wie es weiter geht in seinem Leben, das lässt er zunächst offen. Für ihn zähle momentan die volle Konzentration auf seinen Traum. Da muss die Ausbildung zum Veranstaltungsmanager zumindest vorübergehend hinten anstehen.

Begeistert und dennoch auch ein wenig abgeklärt wirkt der Berufsschüler. Immerhin ist er, gemeinsam mit der 23 Jährigen Dagmara, der älteste verbliebene Kandidat in Las Vegas. „Wir sind hier Oma und Opa”, bemerkt er. Vielleicht ist es am Ende genau dieses kleine Plus an Erfahrung, dass den Mülheimer noch lange im Rennen hält.

Alexander Neuhaus

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