Lohnwucher: Verdi hat zwei Klagen gegen KIK eingereicht
07.11.2007 | 20:44 Uhr 2007-11-07T20:44:00+0100Jetzt muss sich das Arbeitsgericht in Oberhausen mit den Arbeitsbdingungen bei dem zur Tengelmannn-Gruppe zählenden Textildiscounter KIK beschäftigen. Gestern reichte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi zwei Klagen wegen Lohnwucher und der Verwehrung von Urlaubsentgelt ein. Bezirksgeschäftsführerin Henrike Greven hofft, dass es noch in diesem Jahr zu einem Gütetermin kommt. Die beiden Beschäftigten hatten einen Stundenlohn von lediglich 5,20 Euro erhalten. Dieser Stundensatz gilt als sittenwidrig, weil er den Tariflohn von 12,30 Euro um mehr als ein Drittel unterschreitet. An diese Orientierungsgröße ist der Discounter gebunden, obwohl er nicht Einzelhandelsverbandmitglied ist. Nachdem die Frauen Mut gefasst und gemeinsam mit der Gewerkschaft gerichtlich gegen KIK vorgeht, haben sich weitere Frauen bei Verdi gemeldet. Rückwirkend werden für die Frauen entgangene Lohnansrpüche von über 10 000 Euro geltend gemacht. Auch aus anderen Regionen in NRW und weiteren Bundesländern gibt es Reaktionen, da dieses Lohngebahren kein Einzelfall ist. Die große Welle gegen diesen bei KIK verbreiteten Lohnwucher, so Greven, wird est noch kommen. Für Greven ist es offenkundig, dass die beiden Frauen inzwischen unter Repressionen des Arbeitgebers zu leiden haben. Beweisen lässt sich dies freilich nicht. Während sie in der Vergangenheit zwischen 70 und 80 Stunden pro Monat im Einsatz waren, wurde ihr Einsatz inzwischen auf etwa die Hälfte gekürzt. Einer der beiden war bereits im Oktober die Arbeitszeit zusammen gestrichen worden. Offiziell heißt es, die Kürzungen seien betrieblich bedingt. Für die Frauen führt dies zu Mindereinnahmen von 150 Euro im Monat. Zudem habe sich der Aufgabenbereich verändert. Bislang haben die beiden Frauen kassiert und haben auch Aufgaben der Filialleitung übernommen und in deren Abwesenheit den Laden geöffnet oder die Abrechnung übernommen. Jetzt werden sie lediglich als Packerinnen eingesetzt, dürfen Waren einräumen und wurden von der Kasse abgezogen. Außerdem hat Greven gestern noch eine Stellungnahme an die Staatsanwaltschaft nach Dortmund geschickt, damit die Strafanzeige von Verdi weiter verfolgt werden kann.

17:48
Das ist nicht nur in Deutschland so .
Es sollte auch in Österreich dieses Unternehmen mal Überprüft werden da geht einiges nicht mit Rechten Dingen zu !!
In Österreich wird die Gesetzliche Lohnerhöhung zwar gegeben aber es verringert sich die Überstundenpauschale und das bei allen Filialleitern. Überstunden dürfen nicht auf den Personalplänen erfast werden . Auch Samstagszuschläge werden nicht bezahlt . Am Jahresende werden dann die Überstunden so gerechnet das es sogar minus Stunden auf einmal gibt , falls sich doch wer traut diese zu schreiben .
Als Filialleiter Arbeitet man in schnitt 50-60 Std die Woche und falls man Muckt heists da naja wenn sie Ihren Job nicht schaffen dann sind sie falsch am Platz . Falls man dan nicht von selber Geht wird man dan zufällig versetz mit den Worten von : Wenn sie nicht gehen versetze ich sie so weit weg das sie selber gehen .Haubtsache die Bezirksleiter gehen mit der Verkaufsleitung saufen im Dienst ( zu Weihnachten sieht man diese dann in Floridsdorf am Christkindlmarkt ).Die Betriebsratwahl war ja auch so ein Ding der Zufällig gewählte Betriebsrat unterstützt nicht die Mitarbeiter sondern genau das Gegentei aber was soll der auch sonst machen als Assistent der Geschäftsführung !! Ich war 4 Jahre dort beschäftigt und bin froh jetz wo anders zu Arbeiten .
Ich Empfehle jeden Erkundigt Euch vorher über ein Unternehmen bevor ihr dort Arbeiten möchtet.