Löschfahrzeug-Reparatur der Feuerwehr Mülheim kostet 260.000 Euro
14.06.2012 | 11:02 Uhr 2012-06-14T11:02:00+0200
Mülheim. Das Tanklöschfahrzeug der Mülheimer Feuerwehr, das bei einer Alarmfahrt schwer beschädigt wurde, bleibt bis zum Jahresende in der Reparatur. Die soll 260.000 Euro kosten. Bis zur Rückkehr des Wagens muss sich die Feuerwehr mit einem Altfahrzeug behelfen.
Noch bis zum Jahresende, mindestens, muss die Mülheimer Feuerwehr auf das Tanklöschfahrzeug verzichten, das bei einer Alarmfahrt am 15. Januar spektakulär umgekippt und schwer beschädigt worden war. Der Wagen werde gerade in einem Spezialbetrieb in Süddeutschland repariert, teilte Feuerwehrchef Burkhard Klein nun auf Anfrage mit. Geschätzte Kosten: 260.000 Euro.
Die Sache zieht sich hin, weil zunächst Gutachter ermitteln mussten, ob sich eine Reparatur überhaupt lohnt. Dies wurde bejaht, da der Daimler Benz Axor erst anderthalb Jahre alt ist und der Neupreis an die 400.000 Euro beträgt.
Am lädierten Fahrzeug, das per Tieflader nach Baden-Württemberg transportiert wurde, gibt es aber viel zu tun. Etliche Ersatzteile müssen beschafft werden. Burkhard Klein zählt auf: „Der komplette Aufbau muss erneuert werden, die Fahrerkabine ebenfalls. Nur Fahrwerk und Motor sind noch intakt. Ich glaube nicht, dass wir den Wagen vor Dezember zurück bekommen. Er fehlt natürlich.“ Man behilft sich mit einem Altfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr.
Fahrlässigkeit nicht nachzuweisen
Die Reparaturrechnung fällt entsprechend üppig aus. Beglichen wird sie vermutlich über den Kommunalen Schadenausgleich westdeutscher Städte (KSA), eine Solidargemeinschaft, über die u.a. alle städtischen Fahrzeuge versichert sind. Eine Art Selbstbeteiligung gibt es hierbei allerdings auch.
Über die Ursache des Unfalls, der mit 5000 Litern Löschwasser im Tank bei der Auffahrt zur Konrad-Adenauer-Brücke geschah und ansonsten glimpflich ausging, wurde spekuliert. Aber: „Fahrlässigkeit ist nicht nachweisbar“, resümiert der Feuerwehrchef. Niemandem sei ein konkreter Vorwurf zu machen, doch in künftigen Fahrerschulungen werde man auf den Vorfall hinweisen.
19:47
Hört hört,
da sprechen die SCHLAUBI-Schlümpfe höchst persönlich ....
Bei den Kommentaren stellen sich mir die Nackenhaare auf !
Ich glaub das unsere Feuerwehrleute sehr wohl wissen wie sie so ein Fahrzeug zu fahren haben und was die Gesetze der Physik sind !
Eine Unachtsamkeit (Menschen machen nunmal Fehler) und ein Löschfahrzeug mit 5000l ist nicht mehr zu kontrollieren.
Da nützen die schlauen sinnlosen Kommentare nichts ! ;-)
Ach und zu nem gebrauchten Fahrzeug möchte ich nur sagen, ich als Mülheimer Bürger möchte, dass die Feuerwehr meiner Stadt mit guten Eqiupment arbeiten kann und somit auch vernünftig für Sichheit kann.
Darüber hinaus haben unsere Feuerwehrleute wohl auch ein Anrecht darauf sicher (also mit Fahrzeugen die den neusten Sicherheitssatandards entsprechen) zu den Einsätzen im Stadtgebiet zu fahren.
14:22
Man wird auch den letzten Fahrern mal verklickern müssen, dass das Blaulicht nicht die Gesetze der Physik aufhebt. So eine Karre innerstädtisch umzuschmeissen ist ein Kunststück, das ganz besonderen Künstlern vorbehalten ist.
13:38
Das Löschfahrzeug sollte besser gelöscht werden. Gebrauchtes anschaffen ist billiger.
20:09
Srry, aber für 260000.- € bekommt man zwei gute gebrauchte!
mmmhh, so ein Auto kippt doch nicht von selbst um?
Gibt es nicht so etwas wie einen Elchtest für Feuerwehrfahrzeuge???