Lieder erzählen von der Liebe

Die Gruppe „Liederlich".
Die Gruppe „Liederlich".
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Die Gruppe „Liederlich“ stellt im Medienhaus ihr neues Programm vor. Aus dem Trio ist diesmal ein Quartett geworden.

Mülheim.. Liebe verleiht Flügel, sie fließt manchmal aber auch ruhig dahin und ist nicht immer rosarot. Um das schönste aller Gefühle geht es im neuen Programm der Mülheimer Gruppe „Liederlich“: Es ist am kommenden Freitag, 13. Februar, im Medienhaus am Synagogenplatz zu hören und heißt „Liederlich in Love“. Das Konzert beginnt um 20 Uhr, der Einritt ist frei, der Hut geht rum.

Der Musik der (politischen) Liedermacher der 60er und 70er Jahre – vor allem der von Franz Josef Degenhardt – haben sich die drei Mülheimer Kurt Jahn-Nottebohm und Rolf Jahn (beide Gesang) sowie Hartmut Kremer (Gitarre/Gesang) schon lange verschrieben. Seit 14 Jahren singen und spielen sie zusammen, haben bereits sechs Programme auf die Bühne gebracht und vier CDs produziert. Diesmal ist aus dem Trio ein Quartett geworden. Peter Kremer ist mit dabei, begleitet den Gesang mit Bass oder akustischer Gitarre. Zwei mal zwei Brüder musizieren also zusammen und verfolgen dabei auch das Ziel, die Kunstform des Liedermachens lebendig zu erhalten, die mittlerweile fast in Vergessenheit geraten ist.

Selbst geschriebene Lovesongs

„In unseren vorherigen Programmen hatten wir immer auch zwei oder drei Liebeslieder dabei – von Degenhardt oder auch selbst komponierte. Im letzten Jahr kam uns dann die Idee, mal einen ganzen musikalischen Abend über die Liebe einzustudieren“, sagt Hartmut Kremer. Neben selbst geschriebenen Lovesongs und Degenhardt-Stücken präsentiert „Liederlich“ auch Balladen von Hermann van Veen, Konstantin Wecker und Klaus Hoffmann. In harmonischer Mehrstimmigkeit. 24 Liebeslieder werden im Konzert (und auf der CD) serviert, manche sind romantisch, andere witzig, einige politisch und wieder andere von schwarzem Humor geprägt.