Leichter lernen und lehren mit allen Sinnen 

Wie kann das Lernen von einer Last zur Lust werden? Wie motiviert man Menschen etwas zu lernen und wie erhöht man ihr Aufmerksamkeitsspanne? Nach praktischen Antworten auf diese Fragen suchen nicht nur Lehrer, sondern alle Menschen, die selbst leichter lernen oder lehren wollen.

Neue Wege des Lernens mit allen Sinnen, wollen die Pädagogin Stefanie Schrader und ihre Kollegen Eugen Siepmann und Monika Bone am kommenden Samstag, 21. Februar (10-16 Uhr) in der Sprachenschule am Dickswall 6 vorstellen.

„Bei dem vom Psychologen und Pädagogen Georgi Lozanov entwickelten suggestopädischen Lernen geht es darum mit Hilfe von Bewegungs- Koordinations- und Entspannungsübungen, markante Lernsituationen zu kreieren, um die rechte und linke Gehirnhälfte, die für das logische beziehungsweise für das kreative Denken verantwortlich sind, besser miteinander zu verbinden und so Lernblockaden aufzulösen“, erklärt Schrader.

So kann man gerade neu gelernte Vokabeln zum Beispiel jenseits des klassischen Frontalunterrichts vertiefen, in dem man sich in einem Ballspiel mit den Bällen auch neue Worte zuwirft oder diese zum Beispiel spielerisch in eine Fantasiereise einfließen lässt. Oder man schreitet einen auf dem Boden aufgemalten oder aufgeklebten Zeitstrahl ab, um die grammatisch korrekte Zeitabfolge zu verinnerlichen.