Lebendige Gewässer in Szene gesetzt

, der wieder in den Rheinauen heimisch geworden ist, könnte für Hobbyfotografen, die bei dem Fotowettbewerb „Lebendige Gewässer in Nordrhein-Westfalen“ mitmachen wollen, ein Motiv sein. Den Wettbewerb führt das NRW-Umweltministerium zum zweiten Mal mit der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege durch. Zugelassen sind digitale Fotografien, die Gewässer als Lebensräume von Tieren und Pflanzen abbilden. Bei der Motivwahl können ein Gewässer als Landschaft im Vordergrund stehen, aber auch heimische Tiere und Pflanzen am oder im Lebensraum Wasser. Natürliche und naturnahe Seen, Bäche und Flüsse sind Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten und ein wichtiger Baustein zum Erhalt unserer biologischen Vielfalt. NRW war als Industrieland besonders von schwerwiegenden Eingriffen in seine Wasserlandschaften betroffen. Viele Gewässer wurden begradigt und reguliert, zur Gewinnung von Trinkwasser wurden Talsperren errichtet, Flussläufe wurden zu offenen Abwasserkanälen. Mittlerweile wurde viel in die Renaturierung der Flüsse und Bäche investiert, sind Gewässer naturnah gestaltet, historische Begradigungen zurückgenommen oder Kläranlagen aufgerüstet. Bis 2027 sollen alle Seen und Flüsse die ökologischen Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie erreichen.