Leben in die Läden bringen
08.07.2010 | 18:46 Uhr 2010-07-08T18:46:00+0200
Zwei der häufig beklagten Leerstände in Mülheims City füllen sich ab dem 10. Juli mit Leben. Dafür sorgt – samstags zur besten Einkaufszeit – das Wodo Puppentheater.
Dessen Sommerspiele werden nicht von den Figurenkünstlern alleine organisiert, sondern gemeinsam mit der MST, der Werbegemeinschaft Innenstadt und anderen Sponsoren. Verbindendes Ziel: Man möchte Familien in die City locken.
Jetzt im Juli richtet Wodo sein „Ladentheater“ an der Schloss-/Ecke Viktoriastraße ein: mit Bänken und Stühlen aus dem Ringlokschuppen, wo bis September keine Heimspiele stattfinden. „Wir freuen uns, wenn 30 bis 100 Gäste pro Vorstellung kommen“, meint der Puppenspieler Wolfgang Kaup-Wellfonder. Falls es richtig rund laufe, könne man das Platzangebot aber auf mindestens 300 Zuschauer erweitern. Nichtzahlende Gäste übrigens, denn alle Vorstellungen sind kostenlos.
Wodo zeigt diverse Stücke aus seinem Repertoire, jeweils in gekürzten, knapp halbstündigen Fassungen. Zum Auftakt am kommenden Samstag wird „Pirat Puk fährt Rad“ gespielt. Als Zugabe darf jedes Kind das gleichnamige Buch mitnehmen. Drei Vorstellungen sind geplant: um 11.30, 12.30, 13.30 Uhr, und dabei soll es auch an den kommenden Samstagen bleiben.
Die nächsten Termine: 17. und 31. Juli. Im August zieht das Ladentheater um in die Wallstraße 22. Dann wird auch lückenlos an jedem Samstag gespielt, also am 7., 14., 21. und 28. August (weitere Info unter www.muelheim-ruhr.de). Vor dem Ladentheater sind Wodo immer schon ab 10.30 Uhr zugange, mit Drehorgel und natürlich nicht ohne Marionetten.

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