Kündigung der Kleingärtner war korrekt

Dümpten..  Die Kleingärtner im Bereich Denkhauser Weg/Knüfen haben die Kündigung ihrer Schollen korrekt erhalten. Es handelt sich dort um keine Kleingärten im Sinne des Bundeskleingartengesetzes, sondern um Parzellen der RWW (Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft). Daher könne die Stadt gegen diese Kündigungen auch nichts unternehmen. Das hörten die Mitglieder der Bezirksvertretung 2 gestern auf ihrer Sitzung.

Die CDU-Fraktion wollte wissen, welche Auswirkungen und Folgen die Kündigung der Parzellen in Dümpten hätte. Mehrere Nutzer der Schollen vermuten, auf den zum Jahresende zu räumenden Flächen sollen Container für Flüchtlinge auf gestellt werden. Nach Angaben der Stadt ist das jedoch nicht geplant (diese Zeitung berichtete darüber).

Den Christdemokraten reichten diese Aussagen gestern nicht. Sie erwarten, die Stadtverwaltung solle in weiteren Gesprächen mit der RWW erreichen, dass die Kleingärtner ihre Parzellen weiter bewirtschaften können. Oder es sollen andere Vorschläge für eine Nutzung der Fläche gefunden werden, erklärte dazu Petra Seidemann-Matschulla. Auf der Sitzung wurde jedoch deutlich: Die Stadt kann der RWW nicht vorschreiben, was sie mit der zum Jahresende freien Fläche tut.