Kreativität soll Unwissen beseitigen
16.10.2008 | 15:45 Uhr 2008-10-16T15:45:00+0200Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld startet eine neue Initiative zu Kinderrechten.
Im Jahr 1989 haben fast alle Länder der Erde die UN-Kinderrechtskonvention unterschrieben. In 54 Artikeln ist festgehalten, welche Rechte Kinder auf der ganzen Welt haben sollten. „Diese Kinderrechte sind Menschenrechte und gelten für alle! Doch leider wissen viele Kinder und Jugendliche auch in unserer Stadt nicht um ihre Rechte und können deshalb auch nicht auf deren Einhaltung bestehen. Gemeinsam mit dem Kinderschutzbund und dem ,Mülheimer Bündnis für Familie' möchte ich dies im Jahr unseres 200jährigen Stadtjubiläums ändern,“ so die OB.
„Ich lade daher alle Mülheimer Kinder und Jugendlichen ein, sich in den nächsten Wochen intensiv mit den Kinderrechten auseinander zu setzen. Ob Gedichte, Bilder, Fotos, Filme oder Theaterstück, bildende Kunst oder Gesang – ich bin auf alle Ergebnisse gespannt und möchte sie mir auch persönlich ansehen.“
Alle in Mülheim entstehenden Projekte, die bis Anfang Dezember im Rathaus angemeldet werden, werden dokumentiert und im Internet präsentiert. „Die Teilnehmer werde ich persönlich empfangen oder mir vor Ort die Projekte ansehen. Die Beiträge werde ich auch den Mitgliedern des Rates der Stadt Mülheim an der Ruhr vorstellen,“ animiert Dagmar Mühlenfeld zum Mitmachen.
Weitere Informationen erhalten Interessierte über die persönliche Assistentin der Oberbürgermeisterin, Dr. Claudia Roos, Stadtkanzlei, Ruhrstraße 32 – 43, 45468 Mülheim an der Ruhr, Telefon (02 08) 455 99 83, claudia.roos@stadt-mh.de.

10:20
@Mölmscher:
Sie haben offensichtlich das verlinkte Forum nicht gelesen. Die OB wurde von den Eltern direkt mit dem Thema konfrontiert und hat am Ende den Aussagen der Ärztin nachgegeben, anstatt den Eltern zuzuhören.
Da diese Ärztin Entscheidungen trifft, die am Ende den Kindern schadet und auch der Rechtsweg nur eine unnötige Verzögerung auf dem Weg zur Therapie ist, müssten Dr. Ohde, der Amtsleiter und die OB eigentlich Nägel mit Köpfen machen und diese Ärztin abservieren. Leider traut sich das von beiden keiner und hier im Rathaus fragt man sich schon lange, was das soll. Aus dem Gesundheitsamt hört man da auch keine versöhnlichen Töne!
14:53
@tekriemue
Es gibt doch offenbar geltendes Recht in dieser Sache. Wenn das in der von Ihnen angesprochenen Situation nicht greift bzw. die zuständige Person beim Gesundheitsamt das anders auslegt, dann steht Ihnen im Zweifel der Rechtsweg offen. Insofern hat die OB damit nicht wirklich etwas zu tun, schließlich ist es nicht ihre Aufgabe, die Entscheidungen aller Mitarbeiter zu kontrollieren- wie sollte das auch gehen?
09:23
Im Jahr 2007 hat Deutschland das UN-Übereinkommen zu den Rechten von Behinderten ratifiziert. Danach hat die Stadt es aber angefangen die geforderten Hilfen einzusparen!
In Mülheim sind zur Zeit ca. 150 Jugendliche, die von Behinderung betroffen oder bedroht sind, denen aber jegliche Hilfe widersprochen wird, weil eine sehr fragwürdige Ärztin im Gesundheitsamt sämtliche Gutachten missachtet.
Leider traut sich die OB nicht richtig an dieses Thema und hat sich schon den Unmut von vielen Eltern aufgeladen, die sie garantiert nicht noch einmal wählen.
http://forum.derwesten.de/viewtopic.php?t=10458
15:55
Nach der Initiative zur Gründung eines Jugendstadtrates finde ich das eine weitere wichtige Aktion für Jugendliche.