Kräfte für Klimaschutz bündeln

Die Entscheidung der bisherigen Geschäftsführerin der Klimaschutzinitiative, Susanne Dickel, Mitte des Jahres zu kündigen, zollen die Christdemokraten Respekt. Es sei aber kein Grund, „dies mit unberechtigter und undifferenzierter Kritik in den Medien an der CDU-Fraktion unzulässiger Weise in Verbindung zu bringen“, erklären der CDU-Oberbürgermeisterkandidat Werner Oesterwind und der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Bernd Dickmann.

Beide betonen, „dass es zu keinem Zeitpunkt Kritik an der Arbeitsweise und dem unermüdlichen Engagement der Geschäftsführerin Dickel gegeben hat“. Leider seien die von CDU und Grünen kritisierten nur „bedingt demokratischen Strukturen“ im Verein „Mülheimer Klimaschutzinitiative“ über die Jahre nicht korrigiert worden. Dabei habe es sich um eine „einzigartige und privilegierte Vereinsförderung“ von 100 000 € jährlich durch die Stadtkasse gehandelt. Für das Erreichen der Klimaschutzziele müssten künftig alle Kräfte gebündelt werden, so Oesterwind. Dafür setze er auch auf den neuen Klimaschutzbeirat.