Klinik spezialisiert sich auf Gelenkersatz

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Die Klinik für Unfall-, Wirbelsäulenchirurgie und Orthopädie am Evangelischen Krankenhaus ist als Zentrum für Endoprothetik – also für die Operation von künstlichen Hüft- und Kniegelenken – zertifiziert worden.

Bei der Zertifizierung wird neben ausreichender Erfahrung durch Mindestfallzahlen auch die Erfüllung der aktuellen, wissenschaftlich belegbaren Vorgaben für eine sichere und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung beim Gelenkersatz überprüft. Parallel werden im Endoprothetik-Zentrum kontinuierliche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt. Die Teilnahme am Endoprothesenregister Deutschland soll für Transparenz in Sachen Behandlungsqualität und -ergebnis sorgen. Dank dieser Entwicklungen ist heute die Endoprothetik ein häufig angewandtes Verfahren, wenn die normale Funktion des Hüftgelenks aufgrund von Verschleiß oder Erkrankungen oder Verletzungen beeinträchtigt ist und entsprechende Beschwerden sowie Schmerzen bestehen.

Das Endoprothetik-Zentrum führt komplizierte Erstimplantationen ebenso durch wie Wechseloperationen bei Prothesenlockerung, Entzündungen oder Fehllagen. Der Eingriff selbst kann in Teil- oder Vollnarkose vorgenommen werden. In der Regel erfolgt bereits frühzeitig nach der Operation und unter Anweisung von speziell geschulten Physiotherapeuten die Belastung des künstlichen Gelenks. Nach sieben bis zehn Tagen können Patienten die Klinik meistens wieder verlassen.

Mehr über Operationsverfahren, Behandlungsverlauf und -erfolge erfahren Besucher am Samstag, 28. Februar, im „Treff um 11“, wenn Zentrumsleiter Dr. Ulf Kerkhoff mit den Oberärzten und leitenden Operateuren des Zentrums, Bernd Schwick und Karoly Szalai, ab 11 Uhr über die Vorteile des individuellen Gelenkersatzes referieren wird. Im Anschluss bleibt genug Zeit für Fragen aus dem Publikum an die Referenten. Die Veranstaltung findet im Konferenzsaal Haus B in der zehnten Etage statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.