Klavierfestival Ruhr gibt nordischen Ton an

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Diese Zahlen mögen die Freunde klassischer Klaviermusik beflügeln: 86 Pianisten aus 21 Nationen kommen beim Klavierfestival Ruhr in 64 Veranstaltungen in 20 Städten auf 29 Bühnen. Wegen der vorgezogenen Sommerferien startet das hochkarätige Festival bereits in der Woche nach den Osterferien.

Die Eröffnung liegt am Freitag, 17. April, in den Händen des Duos Yaara Tal und Andreas Groethysen im Landschaftspark Duisburg-Nord. Zu Ende geht die Veranstaltung am Samstag, 4. Juli, mit einem Konzert von Igor Levit und dem WDR Sinfonieorchester Köln in der Essener Philharmonie.

„Der Norwegische Ton“ sowie das Klavierwerk von Alexander Skrjabin verleihen der Veranstaltung in diesem eine besondere Note. Das Pianistentreffen feiert den 150. Geburtstag des finnischen Komponisten Jean Sibelius und verbindet dies mit einer Hommage an den Norweger Edvard Grieg. Der Skrjabin-Schwerpunkt würdigt den 100. Todestag dieses Universalgenies.

In der Mülheimer Stadthalle sind vier renommierte Klavier-Virtuosen zu erleben, dabei gibt es ein Wiedersehen mit bekannten Festival-Gesichtern wie Kit Armstrong (12. Mai), Khatia Buniatishvili (23. April) und Marc-André Hamelin, der am 30. Juni den Schubert-Gipfel des Festivals in der Stadt an der Ruhr beendet. Ausgewählte Schubert-Lieder in der Klavierfassung von Franz Liszt spielt der russische Klavier-Virtuose Daniil Trifonov am 10. Juni.