Kinderschutzbund erhält ungekürzte Zuschüsse

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Zuversichtlich kann der Mülheimer Kinderschutzbund auf 2015 blicken.

Zum Neujahrsempfang in der Geschäftsstelle an der Schloßstraße gab es viel Zuspruch – auch in finanzieller Hinsicht. „Die Zuschüsse der Stadt laufen ungekürzt weiter“, konnte die erste Vorsitzende Dr. Ursula Faupel verkünden, damit sind die beiden halben Stellen der ärztlichen Beratungsstelle und die wichtige Hilfe bei Kindeswohlgefährdung etwa durch sexuellen Missbrauch und Gewalt gegen Kinder zu zwei Dritteln gesichert. Zum Jahresbeginn konnten daher zwei neue Sozialarbeiterinnen – Ines Kremens und Ellena Stannowski – die Arbeit ihrer Vorgängerinnen übernehmen. In mehr als 180 Fällen hat die Einrichtung im vergangenen Jahr beraten.

Doch die anderen Aktivitäten des Kinderschutzbundes wie Hausaufgabenbetreuung, Spiel- und Freizeitangebote müssen weiterhin ehrenamtlich oder über Spenden bestritten werden. „Es wäre ideal, wenn wir dafür einen verlässlichen Partner in der Wirtschaft fänden“, sagt die Kinderschutzfachkraft Martina Bies.

Gut, dass zum Neujahrstreffen eine erste finanzielle Unterstützung an den Kinderschutzbund ging: Die Klasse 6b der Luisenschule hatte auf ihrem Adventsbasar mit eigenen Plätzchen und Selbstgebasteltem einen beachtlichen Betrag von 2100 Euro erwirtschaftet, der nun für Kinder in Not gespendet wurde. Schulleiter Bernhard Troost und Kinder der Klasse 6b überreichten den symbolischen Scheck.

Einen zweiten Scheck über 1500 Euro erhielt die erste Vorsitzende Faupel vom Schatzmeister der Marinekameradschaft Mülheim an der Ruhr e.V. „Kormoran“. Das sind die Hälfte der Einnahmen aus einem Konzert, das die Kameraden in der Stadthalle veranstalteten.