KAB: Gerechte Ausgestaltung der Arbeitswelt

Die KAB (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung) im Bistum Essen fordert zum Tag der Arbeit am 1. Mai einen nachhaltigen Einsatz für „Gute Arbeit – um Gottes Willen!“

Die KAB stellt fest, dass es immer mehr „abgehängte“ und „ausgegrenzte“ Menschen gibt. Abgehängt vom wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt und ausgegrenzt in prekären und oftmals menschenunwürdigen Beschäftigungsverhältnissen. Herrmann Meßmann, Stadtverbandsvorsitzender der KAB: „Die Zunahme der prekären Beschäftigungsverhältnisse ist längst kein Randphänomen mehr, sondern betrifft die gesamte Gesellschaft. Immer mehr Menschen befinden sich in einem Hamsterrad, aus dem sie aus eigener Kraft nicht mehr entfliehen können.“ Für die KAB steht fest, dass die Probleme der Arbeitnehmer zeitnah gelöst werden müssen, denn die Spaltung der Gesellschaft werde Jahr für Jahr größer. Deshalb müsse es konkrete politische Maßnahmen geben, die die Lebenssituation der Betroffenen nachhaltig verbessern.

Wolfgang Heinberg, Diözesansekretär der KAB: „Es geht um eine gerechte Ausgestaltung der heutigen Arbeitswelt.“ Die KAB ruft dazu auf, sich an den DGB-Aktionen zum Tag der Arbeit zu beteiligen.

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