Junge Geiger spielen im Finale um die „Zero“

Die sechs Finalisten des ersten Mülheimer Thöne-Violin-Wettbewerbs stehen jetzt fest: Katherina Chatzinikolau (Griechenland), Ha Eun Choi (Süd-Korea), Arielle Cohen (Israel), Levi Geier (Deutschland), Philipp Alexander Schell (Deutschland) und Agjala Volstedt (Deutschland).

Beim Finale am morgigen Sonntag, 11 Uhr, im Kammermusiksaal der Stadthalle, geht’s als Hauptpreis um die von dem Geigenbauer Philippe Thöne entwickelte „Zero“ als Dauerleihgabe. Gäste sind willkommen.

In mehreren Runden mussten sich die jungen Musiker in dieser Woche im Kulturhaus „Villa Zsuzsa“ an der Boverstraße beweisen. Neben ausgesuchten Werken stand ein kniffeliges Pflichtstück auf dem Programm: „Hiob“, von Komponist Bojan Vuletic speziell für den Wettbewerb geschrieben.

Teilnehmer Philipp Alexander Schell, Jahrgang 1992, hatte zunächst keine großen Erwartung an Mülheim. Ihm gefiel das besondere Ambiente in der Villa an der Boverstraße: „Sehr schön von den Räumlichkeiten her und ungewöhnlich.“ Mit Unterstützung kann er morgen rechnen: Seine Familie ist mit dabei.

Arielle Cohen ist mit ihrer Mutter aus Jerusalem angereist. In diesem Jahr spielt Arielle ihre Abschlusskonzerte in der Musikakademie von Jerusalem. Sie hofft, zu gewinnen, weil sie die Geige „äußerst attraktiv“ findet.

Eintritt: 12 €/10 €, Karten unter: 87 95 64, Touristinfo Medienhaus.