Jugendfestival „Voll die Ruhr“ feiert im Mai 20-Jähriges

Die Quietscheenten fürs „Entenrennen“ bei  „Voll die Ruhr“ präsentieren Sonja Hemmer (AGOT), Eberhard Uhl (Forum), Carsten Scharwei (Jugendamt).
Die Quietscheenten fürs „Entenrennen“ bei „Voll die Ruhr“ präsentieren Sonja Hemmer (AGOT), Eberhard Uhl (Forum), Carsten Scharwei (Jugendamt).
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Bei der Geburtstagsausgabe des Jugendfestivals am 30. Mai gibt es wieder die Floßfahrt, 70 Verkaufstände und das Quietsche-Enten-Rennen auf der Ruhr.

Mülheim.. Ein Jugendfestival verlässt das Teenageralter: „Voll die Ruhr“ findet am Samstag, 30. Mai, von 12 bis 18 Uhr zum 20. Mal an und auf der Ruhr statt. Bei der Geburtstagsausgabe sind alle Klassiker vertreten: Floßfahrt, rund 70 Stände plus private Trödler am Ruhrufer und natürlich das – ebenfalls 20. – Internationale Quietsche-Enten-Rennen.

Eigentlich könnte man es kurz mit einem „Alles beim Alten“ zusammenfassen. Nach zwei Jahrzehnten ist „Voll die Ruhr“ eine traditionelle Größe im lokalen Veranstaltungsjahr. „Über den Tag verteilt kommen bei gutem Wetter rund 20.000 Menschen“, sagt Carsten Scharwei vom Amt für Kinder, Jugend und Schule, das das Festival mit dem Stadtjugendring organisiert.

Quietsche-Enten-Rennen ist einer der Höhepunkte

Das Quietsche-Enten-Rennen, welches das Team der Arbeitsgemeinschaft der offenen Türen (AGOT) gemeinsam mit dem des Jugendamts veranstaltet, ist ein Höhepunkt des Tages. Die Werbegemeinschaft des Forum sponserte 1000 Quietscheentchen, die ab Mittwoch, 22. April, zum Stückpreis von 5 Euro erhältlich sind. Jede ist mit einer Startnummer versehen. Der Besitzer der Ente, die als erste ins Ziel kommt, erhält einen Reisegutschein im Wert von 300 Euro, zudem gibt es weitere Sachpreise. Diesmal stürzen sich die Rennenten unter dem Motto „Miteinander – Füreinander“ von der Florabrücke in die Ruhr. Denn der Erlös aus deren Verkauf ist für die Mülheimer Jugendarbeit und die Flüchtlings-Initiative „Willkommen in Mülheim“ bestimmt.

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Fit ist das Renn-Geflügel bereits, auch die mentalen Vorbereitungen für den Massenstart sind abgeschlossen, fehlt nur noch das richtige Outfit: Wie immer dürfen die gelben Gummienten bemalt werden. Auch das große Pendant zu den kleinen Schwimmern wechselt die Farbe: „Biggi“, das rund drei Meter große, schwimmende Maskottchen, wird nun in jedem Jahr von einem anderen Jugendverband bemalt. Den Anfang macht diesmal das Technische Hilfswerk. Ob Biggi da blau anläuft?

Der Kreativität freien Lauf lassen können auch wieder die Floßbauer. „Wir haben sonst immer sehr genaue Themen vorgegeben. Diesmal wollten wir es ein bisschen offener lassen“, erläutert Carsten Scharwei und nennt auch das Gestaltungsmotto: „Von der Ente bis zur Titanic – alles, was schwimmt“.

Floßbau-Aktion auf der Schleuseninsel

Gruppen, die Lust haben, auf einem selbst gebauten Floß die Ruhr entlang zu schippern, können sich ab sofort online auf www.muelheim-ruhr.de anmelden. Für alle, die im Floßbau nicht so versiert sind: Am 23. Mai steht eine Floßbau-Aktion auf der Schleuseninsel an.

Apropos über die Ruhr schippern: Der Jugendstadtrat und der Ring Politischer Jugend organisieren am Vorabend von „Voll die Ruhr“ eine Bootsparty. Am Freitag, 29. Mai, können 140 Jugendliche ab 16 Jahren vier Stunden in der schwimmenden Disco tanzen.

Karten kosten 10 Euro und sind ab 27. April bei Carsten Scharwei im Büro im Historischen Rathaus (Am Rathaus 1, Zimmer B11) erhältlich.