Jeki läuft im Frühjahr 2018 aus: Jekits folgt

Aus „Jeki“ (Jedem Kind ein Instrument) wird „Jekits – Instrumente, tanzen, singen“: Die Landesregierung weitet das Projekt, das bisher nur im Ruhrgebiet lief, auf ganz NRW aus und ändert das Konzept. Ab dem nächsten Schuljahr sollen Grundschüler kostenlos die „Ausdrucksformen Instrumentenspiel, Tanzen oder Singen“ kennenlernen. Kulturbetriebsleiter Dirk Schneider sprach im Kulturausschuss von „dramatischen Veränderungen“. So wird das Programm von vier auf zwei Schuljahre verkürzt.

Jeki läuft im Frühjahr 2018 aus. Bis dahin soll Jekits parallel aufgebaut werden. Die Grundschulen wurden über die Neuerungen informiert und haben bis 20. Februar Zeit zu entscheiden, ob und mit welchem Schwerpunkt sie teilnehmen wollen. Die Musikschule bleibt städtischer Kooperationspartner. Da die Landesregierung das Programm räumlich ausweitet, zugleich den Fördertopf laut Schneider aber nur „marginal“ erhöht (von 8 auf 10,7 Millionen Euro), sei bereits absehbar: „Wir werden zusätzliche Finanzmittel benötigen.“ Bis Herbst werde man den Übergang aus Eigenmitteln stemmen, dann müsste die Politik entscheiden, ob sie Mittel bereitstelle.