Immer mehr Läden nach 20 Uhr offen 32-Jähriger schlug seiner Frau ins Gesicht
04.10.2007 | 00:00 Uhr 2007-10-04T00:00:00+0200Aber keine einheitliche Lösung in Sicht
Seit dem 21. November 2006 können Geschäfte ihre Öffnungszeiten werktags selber bestimmen. Sonn- und Feiertage bleiben von dieser Regelung weitgehend ausgeschlossen. Aus diesem Gesetz haben mittlerweile viele Lebensmittelmärkte Nutzen gezogen. Teilweise ist es möglich, auch um kurz vor 22 Uhr noch einen Liter Milch zu kaufen.
"Das Kaufverhalten bei den Menschen hat sich sehr verändert", sagte Nicole Gross, Marketingleiterin beim Rewe-Markt an der Essener Straße. Deswegen können die Kunden dort seit dem 1. Oktober montags bis samstags in der Zeit von 8 bis 21 Uhr ihre Einkäufe erledigen. "Unsere Kunden nehmen die Öffnungszeiten an und wir sind sehr zufrieden mit dem ersten Ergebnis."
Der Lebensmittelmarkt Tengelmann an der Wissollstraße hat seine Pforten freitags und samstags sogar bis 22 Uhr geöffnet.
Real in Breitscheid hat montags bis samstags von 8 bis 22 Uhr geöffnet.
Die großen Kaufhäuser und Einkaufszentren in Mülheim nehmen sich von den Ladenschlusszeiten der einzelnen Geschäfte nichts an. "Nein, wir verändern die Zeiten innerhalb der Woche nicht. Da bleibt es bei montags bis freitags von 10 bis 20 Uhr und samstags von 10 bis 18 Uhr", teilte Stephanie Riecken vom Forum auf Nachfrage mit. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft werde das Center in der City aber im November und Dezember am Samstag erst um 20 Uhr die Türen schließen.
Auch der Kaufhof ändert seine Öffnungszeiten nur in der Adventszeit. "Vom 26. November bis zum letzten Dezemberwochenende sind wir von 9.30 bis 20 Uhr für die Kunden da", so Gabriele Biesenbach. Bis 22 Uhr können Kunden an den Adventssamstagen und am 29. Dezember im Rhein-Ruhr-Zentrum shoppen. Zu einem schweren Fall von häuslicher Gewalt kam es laut Polizei in der Nacht zu Donnerstag in Heißen. Nach einem lautstarken Streit schlug ein alkoholisierter 32-Jähriger gegen Mitternacht seiner Ehefrau mit der Faust ins Gesicht. Kurz nach der Attacke konnte die Angegriffene mit ihrer Tochter aus der gemeinsamen Wohnung flüchten. Die junge Frau kam bei ihrem Vater unter und meldete sich bei der Polizei. Der Mann darf zehn Tage nicht zurückkehren.

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