IHK warnt vor neuer Betrugsmasche

Der zum Jahresbeginn eingeführte Mindestlohn ruft jetzt auch erste Betrüger auf den Plan. Die Industrie- und Handelskammer zu Essen (IHK) warnt Unternehmen vor einer neuen Betrugsmasche.

Eine sogenannte „Mindestlohnzentrale“ mit Sitz in Koblenz schreibt Unternehmen an und verweist auf einen bestehenden Verdacht auf Verstöße im Unternehmen gegen den Mindestlohn und fordert zu einer Strafzahlung von 450 Euro auf.

Schreiben erweckt offiziellen Eindruck

„Zuständige Behörde für Mindestlohnverstöße ist nicht diese vermeintliche Mindestlohnzentrale, sondern der Zoll“, stellt Andreas Zaunbrecher, Justiziar der IHK Essen klar. Zaunbrecher weiter: „Das Schreiben erweckt einen offiziellen Eindruck. Die Anlehnung des Namens an die bekannte und seriöse Minijob-Zentrale sowie die Gestaltung und Aufmachung des Anschreibens können leicht zu einer Verunsicherung der Unternehmen führen. Die IHK rät Empfängern derartiger Schreiben, den geforderten Betrag nicht zu zahlen. Wer sich über die Berechtigung unsicher ist, kann sich an die IHK wenden: 0201-18 920.