IHK warnt vor gefälschten Rechnungen

Nach der Eintragung im Handelsregister, einer Nennung in den „Gelben Seiten” oder der Erstellung einer Homepage erhalten viele Unternehmen Rechnungen oder Offerten für die Registrierung in Datenbanken. Diese wie amtliche Vordrucke gestalteten Formulare haben Ähnlichkeit mit Rechnungen des Amtsgerichts oder der deutschen Telekom. In letzter Zeit häufen sich auch Formulare für die Erstellung einer Internetseite oder für die Erfassung von Umsatzsteueridentifikationsnummern. Derartige Angebote können auch aus dem Ausland kommen.

Gerade während der Ferien- und Urlaubszeit werden solche als Rechnungen oder Gebührenbescheide getarnten Dokumente versandt, so die Industrie- und Handelskammer zu Essen. Unterbesetzte Buchhaltungen in Unternehmen laufen Gefahr, Rechnungen ohne eingehende Prüfung zu begleichen. Einmal überwiesene Beträge sind nur mit Mühe wiederzubekommen, wenn der Überweisungsauftrag bei der Bank nicht mehr storniert werden kann. Die IHK rät, insbesondere Anschreiben von Adressbuchverlagen oder amtlich aufgemachte Rechnungen mit nahem Zahlungsziel und beigefügtem Überweisungsträger gründlich zu überprüfen. Unternehmen sollten zudem auf die IBAN achten.