Hockeystar und Profikoch sitzen in der Mülheimer Jury

Peter Henzek lehrt noch das klassische Handwerk des Kochens.
Peter Henzek lehrt noch das klassische Handwerk des Kochens.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Thilo Stralkowski und Peter Henzek unterstützen die neue WAZ-Serie. Sie entscheiden, welche Rezepte beim Contest ums beliebteste Gericht dabei sind.

Mülheim an der Ruhr.. Und? Haben Sie schon Ihr Lieblingsrezept an die WAZ geschickt? Seit vergangener Woche sucht die Redaktion nach Mülheimer Leibgerichten. Zig tolle Vorschläge für die Serie „So isst der Pott“ sind bereits eingegangen – doch, wer noch einsteigen möchte, kann dies weiter gern tun: Verraten Sie uns einfach, was Sie am liebsten auftischen! Mit etwas Glück kommt dann ein Redakteur zu Ihnen nach Hause, kocht mit Ihnen – und Sie nehmen am Wettbewerb um das beliebteste Mülheimer Gericht teil.

Unsere Aktion hat mittlerweile zwei prominente Unterstützer: Hockey-Star Thilo Stralkowski (27) und Koch Peter Henzek (52) bilden die Jury. Heißt: Sie schauen die Einsendungen nach den festgelegten Kriterien durch – und entscheiden, welche zehn Rezepte gekocht und in der WAZ vorgestellt werden.

Der Sportler und angehende Pilot zieht Selbstgekochtes allem anderen vor

„Ich bin damit groß geworden, dass meine Mutter alles selbst gemacht hat.“ Noch heute sei das eine schöne Erinnerung, erzählt Thilo Stralkowski, und nach wie vor zieht der Sportler und angehende Pilot Selbstgekochtes allem anderen vor. Mit ein bisschen Übung und den richtigen Rezepten sei das einfach, es mache Spaß, „und man weiß immer, was drin ist“.

Ausgewogene Ernährung ist ein wichtiges Thema für den Sportler vom HTC Uhlenhorst, der mit drei Jahren erstmals zum Hockeyschläger gegriffen hat und mittlerweile – nach Olympiasieg, Weltmeistertitel etc. – zu den Stars der Szene gehört. Denn Ernährung ist zentral für den Erfolg. „Wir sind zwar alle keine Heiligen, essen auch mal einen Burger“, doch vor allem in der Wettkampfphase sehe er genau hin. „Ausreichend Kohlenhydrate“ müsse er zu sich nehmen, „viel trinken“ und „auf fettige Sachen verzichten“. Drei Stunden vor einem Match wird letztmalig gegessen. Nudeln zum Beispiel, „weil die ausreichend Kraft fürs Spiel geben“.

Auch der Inhaber der Kochschule Ruhrgebiet freut sich auf die Rezepte der Leser

Als Jurymitglied hofft Stralkowski auf neue Anregungen für die eigene Küche: „Ich bin neugierig, was da reinkommt.“ Diese Neugier teilt er mit Peter Henzek. Auch der Inhaber der Kochschule Ruhrgebiet am Dickswall freut sich auf die Rezepte der Leser. „Ich bin immer auf der Suche nach Neuem, hinterfrage gern und schaue, was gerade angesagt ist.“ Er liebe Rezepte, sagt Henzek, und vor allem die oft schönen Geschichten dahinter. „Ich möchte, dass nichts in Vergessenheit gerät.“ Die Rezepte, das Essen, die Präsentation: All das ist für Henzek „Kultur“ und „ein Pfeiler unserer Gesellschaft“.

Henzek, der mit Sterneköchen in ganz Europa zusammengearbeitet hat, saß häufiger schon in Koch-Jurys. Für den holländischen Matjesverband hat er Matjes getestet, für französische Winzer herausgefunden, welcher Rosé-Wein zu welchem Gericht besonders gut passt. In seiner Kochschule, wo er unterschiedlichste Kurse für Hobbyköche anbietet, lehrt er das klassische Handwerk eines Kochs. Für ihn sei das Kochen „eine kreative Beschäftigung, bei der man selbst nach 1000 Jahren noch dazulernt“.

Alltagstaugliche Leibgerichte gesucht

Alltagstaugliche Lieblingsgerichte sucht die WAZ, das heißt Speisen, die nicht zu aufwendig sind und nicht zu kostspielig. Auch mit eher knappem Zeitbudget sollten sie zu bewältigen sein und kein Vermögen verschlingen. Es geht nicht um üppige Menüs oder Festtagsbraten. Gute Chancen hat Ihr Rezept auch dann, wenn es nicht zu kompliziert ist und die Zutaten vielleicht sogar aus unserer Region stammen.

Was also wird gekocht in Mülheims Küchen? Deftige Ruhrgebietskost? Oder Rezepte mit anderer Geschichte, aus fernen Ländern, mit exotischen Gewürzen und Zutaten? Erzählen Sie es uns!

Und erzählen Sie auch das Histörchen, die Anekdote oder traurige Geschichte hinter dem Rezept. Erinnert es Sie an verstorbene Familienmitglieder? Hat es zum Beispiel immer die Großtante aufgetischt? Oder ist es eines, hinter dem eine witzige Geschichte steckt? Schicken Sie Ihr „Schätzchen“ bitte an Redaktion Mülheim, Eppinghofer Straße 1-3, 45468 MH, bzw. redaktion.muelheim@waz.de.

Sollte Ihr Rezept von Thilo Stralkowski und Peter Henzek ausgewählt werden und die Redaktion mit Ihnen kochen, werden die Kosten bis zu einer Höhe von 50 Euro übernommen. Wer später bei der Wahl zum besten Rezept mitmachen möchte, kann seine Stimme per Mail abgeben oder auf waz.de bzw. unserer Facebook-Seite.