Hochschulstädte verbinden
02.02.2012 | 18:52 Uhr 2012-02-02T18:52:00+0100
Mülheim.Es ist ein Vorstoß mit Ankündigung: Eine Arbeitsgruppe aus Fraktion und Partei der SPD tagte sieben Mal und tritt nun mit einem „Moblitätskonzept für Mülheim“ an die Öffentlichkeit. Man hängt das Thema bewusst hoch. Den Öffentlichen Verkehr betrachtet die SPD nicht nur unter ökologischen Aspekten, um Klimaziele zu erreichen, und nicht allein als wirtschaftliches Thema, da die Haushaltslage zum Sparen zwingt. Vielmehr möchte man auch die soziale Komponente betonen.
„Der ÖPNV sichert die Beteiligung von Menschen am gesellschaftlichen Leben“, erklärt der Mülheimer Parteivorsitzende Lothar Fink .
Aber auch auf Vernetzungen im Verkehrsverbund möchte man stärker achten. Den aktuellen Verwaltungsvorschlag zum künftigen Liniennetz kritisiert die SPD daher als „Inseloptimierung“, wünscht mehr Anbindung an die Nachbarstädte. Übrigens seien, so Fink, einige Anregungen aus den Bürgerversammlungen zum ÖPNV eingeflossen. Zur Optimierung des Liniennetzes schlägt die SPD u.a. vor:
Bestehende „Kannibalisierungseffekte“ aufgrund von Parallelverkehren Bus und Bahn zu beseitigen.
Einführung einer Ringbuslinie, evtl. auch zunächst im Probebetrieb.
Optimierung des Nachtnetzes, dabei ist eine Angleichung an die Betriebszeiten der umliegenden Städte zu berücksichtigen.
Bedarfsgerechter Einsatz von Taxibussen, nicht nur nachts, z.B. auch für die Verbindung zwischen Hauptfriedhof und Flughafen.
Zehn-Minuten-Takt auf der Strecke Stadtmitte – Kassenberg – Saarn
Taktverdichtung auf der Buslinie 131 bis Breitscheid zu Hauptverkehrszeiten (Schüler beklagen überfüllte Fahrzeuge).
Zusätzliche Buslinie Saarner Kuppe – Mendener Brücke – An den Sportstätten – Hauptbahnhof. Evtl. könnten so neue Fahrgäste gewonnen werden. Saarner Schüler hätten eine direkte Verbindung etwa zur Luisen- und zur Otto-Pankok-Schule.
Einrichtung einer Buslinie von der Flughafensiedlung zur Gustav-Heinemann-Gesamtschule
Einrichtung einer Drei-Gymnasien-Ringlinie.
Umstellung von Linie 110 auf Busverkehr (zunächst probeweise). Prüfung, ob die Linienführung in Styrum bis zum Ruhrstadion verlängert werden kann.
Linie 104 ist wegen der städteübergreifenden Vernetzung weiter zu betreiben.
Verlängerung der Linie 109 ist zu prüfen, um den Stadtteil Essen-Frohnhausen näher an das Rhein-Ruhr-Zentrum anzuschließen. Zudem entsteht eine weitere direkte Umsteigemöglichkeit zur U18 in Richtung Hochschule Ruhr West bzw. in Richtung Essen-Berliner Platz
Verbindung der Hochschulstandorte Essen und Duisburg durch die U 18
Zu prüfen ist, die U 18 durch den Tunnel Richtung Duisburg zu führen, um das Netz zu schließen. Die Strecke würde die Hochschulstandorte Essen und Duisburg verbinden sowie die Hochschule Ruhr-West in Mülheim anbinden.
Ihren Entwurf einer Liniennetz-Optimierung formuliert die SPD als umfassenden Prüfauftrag an die Verwaltung, der sie damit auch die wirtschaftliche Kalkulation überlässt. Klar sei aber: „Ein teilhabesicherndes, stadtübergreifendes, die Vernetzung der Metropolregion Ruhr ermöglichendes ÖV-Netz ist kostendeckend nicht zu realisieren.“ Die öffentliche Hand sei gefragt, Privatisierungen lehnt die SPD ausdrücklich ab. Das Liniennetz soll rasch angegangen werden, „nicht erst, wenn der Nahverkehrsplan neu aufgestellt ist“, so Lothar Fink.
Die MVG , die zuletzt jährlich ein Defizit von 27 Millionen Euro einfuhr, sieht sich von vielen Seiten Kritik ausgesetzt. Dass ihre Wirtschaftlichkeit „weit unterdurchschnittlich“ ist, wird auch im Mobilitätskonzept der Mülheimer SPD herausgestellt. Bundesweit liege der durchschnittliche Kostendeckungsgrad der Verkehrsunternehmen (laut Verbandszahlen aus 2010) bei 77,4 Prozent, während die Mülheimer nur wenig mehr als 50 Prozent erreichten.
Gleichwohl, um eine „Abwärtsspirale“ zu vermeiden, mahnt die SPD Investitionen an und verweist auf das „nachweislich sehr alte Material“, insbesondere auf der Schiene. „Fehlplanungen der Vergangenheit“ seien der Grund. Die SPD-Fraktion fordert daher: „Die MVG benötigt kurzfristig neue Straßenbahnen, die von der Technik und der Qualität des Komforts auf der Höhe der Zeit sind.“ Geprüft werden soll, ob man sich an einer Bestellung der EVAG über 27 Bahnen mit fünf Fahrzeugen direkt beteiligen kann.
Möglichst schnell soll eine regelrechte „Qualitätsoffensive“ der MVG erfolgen, mit folgenden zentralen Punkten:
Pünktlichkeit von Bussen und Bahnen; über Verspätungen oder Ausfälle müssen die Kunden zeitnah informiert werden.
Sauberkeit aller Fahrzeuge , Haltestellen, Bahnsteige.
Freundlichkeit des Personals - immer.
Barrierefreiheit des gesamten Systems mit Bussen, Bahnen, Haltestellen.
Jährlicher Qualitätsbericht der MVG an die Stadt. Er soll im Wirtschaftsausschuss beraten werden.

15:07
@15
Also ich weiß ja nicht, wie lange Sie mit der Bestellnummer quatschen wollen, aber wer länger als eine Minute in der Leitung bleibt und wer immer noch Minutenpreise von 50 Cent zahlt, ist doch eigentlich selber schuld.
Mobilfunkbetreiber stellen übrigens Verbindungen zur Bestellhotline dem Anschlussinhaber in Rechnung. Damit ist die Frage der Kostenübernahme hinreichend beantwortet.
@14
Also natürlich funktioniert ein Taxibus nur dann wirtschaftlich, wenn sich auf dieser Strecke aufgrund der Fahrgastzahlen eigene Fahrzeuge der MVG manchmal nur knapp aber eben meistens gar nicht lohnen. Ist die Strecke zu stark nachgefragt, rast die Rechnung für die bestellten Taxen in die Höhe.
Und wer eine Tram im 20-Minuten-Takt (Hauptfriedhof - Flughafen) von jetzt auf gleich auf Taxibusbetrieb umstellen will, der ...
- reagiert entweder auf die Schließung / Abwanderung eines starken Fahrgastmagneten
- hat zuvor blindlings ein komplett überkapazitäres Angebot fahrlässig weiterlaufen lassen
- unterschätzt das Potential der Strecke
Ich tippe auf letzteres.
Natürlich folgen Linienendstummel auch immer anderen Regeln, weil sie in früheren Abschnitten für gute Auslastungen sorgen. Aber hier könnte man durchaus einen 20-Minuten Bustakt austesten, notfalls auch 30 Minuten. Aber die Fahrgastzahlen betragen ja laut Nahverkehrsplan immer noch ein Vielfaches des 132er-Linienstummels zur Kattowitzer Str., der im 120-Minuten-Takt bedient wird.
Genau das wäre übrigens ein idealer Kandidat für einen Taxibus
10:30
Noch Mal der Taxibus
Hochrechnung: 20 Tage x 2 Anrufe vom Handy- min. 20€ (ohne Flatrate Vertrag) im Monat ... Bekomme ich das Geld von der MVG wieder?
00:29
Aber auch da gibt es Grenzen. Nicht ohne Grund setzt man ja deshalb Taxen ein. Sobald ich da mehr als ein Großraumtaxi benötige kann schon wieder ein Bus fahren. Und da man ja eh erstmal mit Gelenkbussen ja auf der Strecke bis zur Friesenstraße fahren will stellt sich die Frage, ob man nicht gleich wieder mit der Straßenbahn fahren kann. Da die M6D nicht viel größer sind.
Vor allen lässt die Strecke dank der Teilsanierung noch einen längeren Betrieb zu ... wie gesagt bei einer Stilllegung werden vom Land alle Fördergelder zurück verlangt und auch keine weiteren Fördergelder für Straßenbauprojekte mehr bewilligt.
Ich weiß nicht ob das sich die Stadt auf dauer leisten kann, vor allen weil die Zahlen im Gutachten eh nicht alle stimmen sollen, da man bewusst den Straßenbahnbetrieb an die Wand fahren möchte. Da aber das Land da auch seine Experten hat und vor allen auch über die Zustände in Mülheim recht gut bescheid weiß, wird man auch weiter auf ein vernüftiges Konzept pochen.
Bislang hat die SPD, Mülheim scheinbar noch keine Hausaufgaben gemacht.
Es ist aber auch wieder auffällig das die Fahrzeuge wieder schlechter gewartet werden, dass war einige Monate mal besser. Scheinbar muss endlich mal ein Chef dran, der seinen Laden im Griff hat. Ein Betrieb der täglich 25 Wagen benötigt und derzeit über 40 Fahrzeuge, mit den Leihwagen aus Essen hat, sollte in der Lage sein alle Kurse zu bestücken.
Hier wird förmlich Geld zum Fenster raus geworfen, aber bei so einer Typen vielfallt wundert das einen auch nicht. Man sollte endlich den Mut haben und sich mindestens 21 neue Niederflurwagen beschaffen. Das sollte für den täglichen Betrieb reichen. So hätte man nur noch zwei Typen im Bestand, eventuell könnte die MVG auch die ersten 10 Wagen verkaufen und durch 10 weitere Fahrzeuge derselben Type ersetzen. Dann gäbe es nur noch eine Type. So würde man nur noch Ersatzteile für diese Type vorhalten müssen und der Betrieb wäre wirtschaftlich zu betrieben.
Aber wie gesagt man muss den Mut dazu haben. Im benachbarten Ausland ist man deutlich weiter und baut nicht ohne Grund die Straßenbahnbetriebe gut aus.
23:31
Es kommen soviele Taxen, wie nötig sind. Durch die Bestellung weiß die MVG ja, wieviele Leute fahren wollen!
22:10
n der Regel wird meist nur ein normales Taxi kommen bzw. ein Kleinraumtaxi. In beiden Fällen würde besagte Personenzahl aber so nicht befördert werden können.
Vor allen gilt hier auch 30 Minuten vor Abfahrt anrufen und die Fahrt bestellen, einfach und Flexibel wie jetzt wäre es nicht mehr.
In wie weit die Anschlüsse gehalten werden können ist noch eine ganz andere Sache, in der Regel verschreckt vieles Umsteigen aber eh die Fahrgäste so das man wohl auf Dauer das Angebot gut einschränken kann.
Derzeit scheint es so das Fahrgäste nicht mehr gern gesehen sind und man alles versucht selbige los zu werden.
16:53
Anmerkung zu:
"Bedarfsgerechter Einsatz von Taxibussen, nicht nur nachts, z.B. auch für die Verbindung zwischen Hauptfriedhof und Flughafen."
Soll das heißen, das die 104 und alle anderen geplanten Busse die Strecke Hauptfriedhof - Flughafen nicht mehr fahren werden? Ich fahre diese Strecke 2 x am Tag!! Mit mir ca. 20 Personen gleichzeitig! Wie groß ist so ein Taxibus? Passen wir da alle rein? Muss ich dann 30 Minuten vorher wissen ob die 104 Pünktlich am Hauptfriedhof ist?? Wie soll das Umsteigen klappen?? Fragen über Fragen!
18:43
Man muss sich nur den Linienweg der heutigen 138 ansehen. Man fährt durch ein Naturschutz gebiet und dann vorbei an einen Schrottplatz bzw. kleinen Gewerbegebiet und mündet am RRZ, da sind kaum Fahrgäste zu kreieren. Würde man die 109 z.B. weiter bis nach Haarzopf durchbinden, würde es sicherlich am Ende eine positive Bewertung geben, aber in der vorgeschlagenen Form wird das ganz abgelehnt und jeder Cent in die Planung wäre raus geschmissen.
Vor allen das zeigt einen wie Unsinnig das SPD Papier ist. Das merkt man liest man will den Parallelverkehr abschaffen und schafft eigentlich über all neuen. Den der 145 würde bis Opsping parallel zur heutigen 104 und noch 110 fahren, später 112.
Und die EVAG hat ja auch schon mehr als klar gemacht das der 145 am Flughafen nicht weiter fahren wird und die SPD, Mülheim wird das auch nicht der EVAG aufzwingen können.
Und noch mal zur U18 durch den Ruhrtunnel. Dort müsste einmal die Bahnsteige wieder verlängert werden und auch die Gleise hier und da angepasst werden, dass alleine dürfte einiges kostet.
Ein Leutturmprojekt was derzeit total fehl am Platz ist.
Und wer es vergessen hat, die S P D ist es die mit für den schlechten ÖPNV verantwortlich ist. Wer hat den diesen ganzen Stadtbahnwahn begonnen und wer hat nach und nach die Straßenbahnnetze immer unattraktiver gemacht. Hier sieht man deutlich wie sozial diese Partei ist und es ist auch slbige die derzeit ja die Straßenbahn abschaffen will, obwohl recht viel Geld in die Sanierung investiert wurde und man auch voll in kauf nimmt, dass man alle Fördergelder zurückzahlen muss und keine Förderung mehr für Jahre erhält, wenn man es so macht.
Das ist eine Politik ohne Zukunft, vielleicht werden jetzt mal die Bürger wach und merken das diese Partei in über 50 Jahren mit Paus, der Stadt so gut nicht wirklich getan hat.
Irgendwie habe ich das Gefühl, du magst die Genossen nicht.
Das ist aber nicht das Thema.
Auch sachlich wirfst du einiges durcheinander.
Als lieber mit D.Nuhr halten.
17:23
Also bei der 109-Verlängerung müsste man sich genauer anschauen, ob sich da für den Bereich Frohnhausen Fahrgastzahlen steigern lassen könnten, dann könnte sich das unterm Strich lohnen, allerdings geht es dann hier überwiegend um RRZ-Besucher - denn Zubringermöglichkeiten zur U18 gibt es auch schnellere.
Der jetzige Stundentakt an der Stadtgrenze kann das Fahrgastpotential jedenfalls nicht wirklich ausschöpfen.
Das gilt auch für die Stadtgrenzenverbindungen im Bereich Haarzopf. Vielleicht können sich ja EVAG und MVG darauf einigen, dass die MVG aus Abschnitten der Linien 136/145 eine Linie ohne dieses Schwarze-Peter-Spiel nach Mülheimer Bedürfnissen schnürt, die im Bereich Heißen Kirche, Haarzopf-Erbach, Flughafen, Oppspring (evtl. Ringschluss nach Heißen).
Die U 18 kann man vielleicht noch durch den Ruhrtunnel quetschen, weil es dort trotz zweier Linien einen grauenhaften Untakt mit Lücken von bis zu 10 Minuten gibt und diese wichtige Linien ansonsten auch nicht an die wichtige Haltestelle Stadtmitte angeschlossen ist. Aber weiter als bis zur Haltestelle Königstr., Hochbahnsteig nördliche Seite Duisburger Str., wo jetzt noch ein Geländer ist, muss es nicht gehen.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Duisburg begeistert wäre, die Linien U18 und 901 (die geht ja hinter der Innenstadt noch weiter), beide im dortigen Innenstadttunnel enden zu lassen.
Also die Fliegenbuschkurve in Essen wäre die billigste Variante, die Linienverlängerung für z.B. ein Jahr zu testen. Langfristig wäre die Querverbindung Heißener Str. - Schloss Borbeck selbstverständlich erforderlich.
Natürlich kostet ein ordentlicher ÖPNV Geld, aber wer einen ordentlichen Kostendeckungsgrad erreichen will, muss mehr als ein Rumpfnetz anbieten, dass fast nur noch die befördert, die sich kein Auto leisten kann. Wer einen Verkehrsbetrieb als de-facto-Unterabteilung des Sozialamtes führt, produziert bei der Herstellung von Anschlüssen viel zu viel teuren Verschnitt durch gigantische Wendezeiten an den Endstellen, ohne dass aus den Personalkosten auch maximale Fahrgastkilometer generiert werden - und ein paar Vollzahler wären ja auch praktisch.
13:31
Das SPD Papier liest sich ja ganz nett. Aber im Grunde wird hier nur auf den Bus gesetzt.
Es bringt zumindest eher mehr Verschlechterungen mit sich. Und vieles ist da eher unüberlegt.
Fangen wir mit der Verlängerung der 109 an. Derzeit fährt ja schon ein Bus auf der Strecke und dieser wird nur von wenigen Fahrgästen benutzt auch entlang der Strecke liegen kaum größere Siedlungen, die Fahrgäste bringen würden. Bei einer standartisierten BErwerrtung, die heute jedes Projekt durch laufen muss, wäre dann recht schnell schluss mit dieser unüberlegten Träumerei.
Weiter mit der U18, es mag sicherlich nett sein diese bis nach Duisburg zu verlängern, aber was bringt das am Ende! Vor allen muss viel angepasst werden. Zwar ist der Gleismittelabstand nun fast komplett für die Stadtbahnwagen angepasst worden, aber die Gleise sind noch die alten und die Fahrzeuge der U18 fahren aber auch Eisenbahnräder. Somit dürfte man die komplette Strecke bis Duisburg wieder komplett neu bauen. Auch müsste in Duisburg im Tunnel die Gleise angepasst werden. Alternativ könnte man die Wagen mit dem Karlsruhermischprofil ausrüsten, ist sicherlich preiswerter, aber am Ende auch immer noch recht teuer und auch sehr aufwendig.
Dazu kommen die beiden unterschiedlichen Zugsicherungssysteme und eine Lösung des Problems kostet auch was.
Weiter müssten auf Dauer entlang der Strecke 60 Meter Hochbahnsteige errichtet werden, ich weis nicht ob sich da überhaupt jemand über die Folgen und die Kosten Gedanken gemacht hat. Auf dem Papier klingt das alles recht nett, aber in der Wirklichkeit sieht das ganz anders aus und ich bin mir sicher, dass die Anwohner sehr gerne einen Bahnsteigklotz vor ihrer Tür sehen wollen.
Und man benötigt dafür auch wieder neue Fahrzeuge da mittlerweile Hochflurwagen viel schwerer zu bekommen sind als Niederflurwagen, dürften die Kosten am Ende auch nicht gerade wenig sein, der Fahrzeugbestand den die EVAG bzw. MVG haben reicht für diese Verlängerung nicht aus.
Untermstrich dürfte sich diese besagte Verbindung wohl dann weniger rechnen und man sollte davon auch lieber die Finger lassen.
Was vor allen im Konzept weiter drin ist, wäre die Stilllegung von Strecken. Vor allen eine Stilllegung auf Probe ist immer endgültig. Das zeigen andere Beispiele aus der Vergangenheit. Und mehr Fahrgäste wird der Bus nicht haben, da es kein Geheimnis ist, dass Busse in der Regel unbeliebter sind.
Auch die Verlängerung der 145 wird so nicht mach bar sein. Da es immer noch eine Spurbuslinie ist und auch noch bleiben wird, hat man von Seiten der EVAG eh zu wenig Fahrzeuge für so eine Durchbildung und somit entfällt die Option auch wieder.
Und zur Idee mit der Linie 104
Hier passt der Spruch machen und nicht nur reden. Da diese Planungen ja schon über Jahre im Raum stehen und beim letzten Umbau der Haltestelle Fliegenbusch hätte man ja wieder ein vollwertiges Gleisdreieck einbauen können, das ist aber nun in der Form nicht mehr so leicht zu machen.
Es wäre am Ende aber zugeben vielleicht sogar besser, ab Heißener Straße nach Borbeck zu fahren, da man so den Engpass Fliegenbusch nicht ansteuern muss.
Bei der Linie 102 ist auch nur zu sagen, machen und nicht nur reden. Wenn man bis vor 2019 keine Entscheidung getroffen hat, ist es eh vorbei mit den Plänen, da es dann kein Geld nach aktuellen Planungen vom Bund mehr für solche Projekte geben wird.
Es gibt sicherlich auch gute Dinge in den Konzept, aber hier merkt man deutlich das man sehr viel Energie in das Busnetz gesteckt hat und weniger ins Leistungsfähige Schiennetz.
Vor alle bedenkt man das man heute kaum noch Busfahrer bekommt, da vor allen die Auflagen für diesen Beruf mittlerweile so hoch gesteckt wurden, das es im Grund ein Job ist der mehr kostet als er einen bringt. Da vor allen heute in der Regel der Betrieb Fahrschulkosten nicht mehr trägt und diese beim Fahrer hängen bleiben.
Straßenbahnfahrer bekommt man da viel leichter.
Hier merkt man deutlich, dass die Politik sich kaum Gedanken am Ende um das ganze in der Machbarkeit und Realisierung gemacht hat.
Eigentlich ist es immer noch das gleich Konzept von vor einigen Monaten, was etwas aufgebläht wurde.
Statt in die U-topie 18/109 das Geld zu investieren, sollte man das bestehende Netz zu ende sanieren und lieber 20 neue Niederflurwagen dafür beschaffen. Das ist am Ende billiger und hat auch deutlich mehr Nutzen.
08:59
Na ja liebe Vorkommentatoren, hört sich alles irgendwie nicht schlecht an.
War ja zum großenTeil auch alles schon mal da oder angedacht.
(zu Guttenberg lässt grüßen.)
Was allerdings für meine Begriffe fehlt ist etwas Sachverstand und vorallem weil grad Karneval ist: wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt, wer hat soviel pinke pinke, wer hat soviel Geld? So Spass beiseite.
Die Vorschläge waren alle schon mal da, wurden aber von Entscheidungsträgern abgebügelt, weil ja kein Geld da wäre, letztendlich aber jede Menge Kohle verbrannt wurde. Man erinnere sich an das Gerangel die U18 nicht unter die Ruhr zu lassen.
Dabei war die Planung darauf ausgelegt und musste mit viel Geld zurückgebaut oder umgeplant werden.
Zum Thema Fahrzeuge: auch hier war die klare Vorgabe: Kosten zu sparen. Also werden Fahrzeuge die entbehrlich scheinen, entsorgt (verkauft oder verschrottet) und Neuanschaffungen die eigentlich notwendig wären nicht getätigt. Ratet mal warum? Rischtig, kein Geld!
Umso dreister ist dann die Behauptung das diese Situation durch fehlende Kompetenz entstanden sein sollte. Vielleicht hätte man in früheren Jahren andere Fzg beschaffen können, die nicht so störanfällig sind oder nicht jede Lieferung des Stadtbahnwagen M mit anderer, nicht wirklich kompatibler Technik zum Vorgänger, anschaffen sollen.
Heute fallen ganze Kurse aus, weil keine Fahrzeuge vorhanden sind ( trotz Leihfzg aus Essen und 4 von der Bogestra übernommenen).
Neuanschaffungen müssen aber vom Rat abgenickt werden, dafürsind diese Damen und Herren aber zu Feige. Kostet ja Geld!