Hinweise von Bürgern sind wichtig

Eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Radwegenetzes spielt der Bürger. „Beschwerden von Radfahrern über schlechte Radwege sind für uns wichtige Hinweise,“ sagt Radverkehrsbeauftragter Helmut Voß. Alle acht Jahre werde seitens der Stadt eine systematische Zustandserhebung gemacht, zudem werfen die Straßenbegeher, die die Straßen auf Verkehrsicherungspflicht prüfen, nebenbei ein Auge auf die Radwege. Dennoch: Den Bürgern, die oft radeln, fällt meist noch mehr auf.

Radweg Nachbarsweg auf der Liste

Welche Radwege wurden in diesem Jahr saniert? Der Waidmannsheilweg an der Mühlenbergsheide (Selbeck) war an der Reihe; noch gemacht werden soll in 2015 auch der Radweg am Nachbarsweg (von der Wedauer Straße bis zur A 40).

Weitere Projekte stehen in naher Zukunft an. Helmut Voß gibt Beispiele: An der Duisburger Straße/Höhe Heerstraße soll eine zeitgemäße Radverkehrsanlage entstehen, an der Friedhofstraße ein bereits teilweise erstellter Schutzstreifen weitergeführt werden. An der Kaiserstraße von Weißenburger Straße bis Südstraße könnte im Zuge von Straßenbauarbeiten ebenfalls ein Schutzstreifen entstehen. Neben diesen kleinen Maßnahmen gilt es, Ende Mai einen wichtigen „Lückenschluss“ einzuweihen: den letzten Abschnitt des Gruga-Radweges – von der Frohnhauser Straße bis zur Trasse der Rheinischen Bahn.
Foto: Michael Dahlke