Hilfseinsätze auf der Ruhr und am Leinpfad

Offiziell gegründet wurde die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Mülheim an der Ruhr am 19. April 1925. Vier Jahre später feierte man die Einweihung der ersten schwimmenden Rettungsstation auf dem Fluss. Diese lag bis November 1956 unterhalb der früheren Jugendherberge Kahlenberg. Dann wurde sie abgerissen, auf Anweisung der Ruhrschifffahrtsverwaltung, wegen möglicher Gefahren für die Schleuse und das Stauwehr bei Hochwasser.

Mit Hilfe größerer Spenden von Mülheimer Unternehmen konnte die DLRG dann im Sommer 1957 ihre feste Rettungsstation neben dem „Haus Jugendgroschen“ an der Mendener Straße errichten. 20 Jahre später wurde diese renoviert, deutlich erweitert, und dient bis heute als Kursraum, Schulungszentrum sowie auch als Treffpunkt der DLRG-Jugend.

Am 1. Mai findet hier die alljährliche Wacheröffnung statt. Bis zum Herbst schieben DLRGler regelmäßig an den Wochenenden und Feiertagen ehrenamtlichen Rettungsdienst auf der Station. „Einsätze gibt es immer wieder“, berichtet Janine Ziesmann, Sprecherin des Bezirks Mülheim. „Nicht nur auf dem Wasser, sondern auch an Land, etwa wenn auf dem Leinpfad Fahrradunfälle passieren.“