Hilfe leisten, Neues wagen
20.06.2007 | 08:35 Uhr 2007-06-20T08:35:50+0200Für ihren fortwährenden sozialen Einsatz verlieh der Landschaftsausschuss des Landschaftsverbandes Rheinland gestern Dagmar van Emmerich den "Rheinischen Ehrenpreis für soziales Engagement.
Damit ehre der Landschaftsverband ihren Einsatz "als Initiatorin und Motor der Mülheimer Initiative Tschernobyl-Kinder e.V.", sagte das Mülheimer Landschaftsversammlungsmitglied, CDU-Fraktionsvorsitzender Paul Heidrich.
Seit fast 15 Jahren setzt sich Dagmar van Emmerich für die seit dem Reaktorunglück 1986 notleidende Region um Tschernobyl ein. Mehr als 1400 weißrussischen Kindern ermöglichte sie mit ihren Helfern einen Erholungsaufenthalt in Mülheim oder finanzierte durch verschiedene Aktivitäten den Ausbau eines Behindertenzentrums mit Ausbildungsplätzen und die Ausgestaltung eines Jugendzentrums in der weißrussischen Stadt Zhodino. "Mülheim kann stolz darauf sein, eine so engagierte Mitbürgerin zu haben", so Heidrich.
Mit vier Füßen gewann die Mülheimerin Tanja de Maan den Senseo-Fotowettbewerb 2007. Mehrer hundert Profifotografen und Amateure haben seit März unter dem Motto "Neues wagen" an dem Fotowettbewerb teilgenommen, doch am besten kamen die vier Füße der 34-Jährigen bei der Jury an. "Das Schwarz-Weiß-Bild zeigt große Füße und Babyfüße. Kinder krempeln Leben um. Eltern sind immer die Menschen, die Neues wagen und neue Wege gehen", erklärt die gebürtige Mülheimerin die Bedeutung ihres Fotos hinsichtlich des Wettbewerbmottos.
De Maan ist als selbstständige Profifotografin und Stylistin tätig. Da sie eine Vorliebe für Menschenmotive hat, nahm sie ihr emotionales Gewinnerfoto bei einer befreundeten Familie auf. Ihren Hauptgewinn nahm sie bereits in München entgegen: eine Seite zur freien Gestaltung in einem deutschen Hochglanz-Magazin.

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