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Häusliche Gewalt

Hilfe für Frauen in Not

29.07.2008 | 18:12 Uhr

Die SPD plädiert für ein Mülheimer Angebot. Die Stadt soll die Einrichtung einer Frauenberatungsstelle prüfen.

Für die Einrichtung einer Beratungsstelle, die Frauen in Notfallsituationen zur Seite steht, setzt sich die SPD-Ratsfraktion ein. Im nächsten Sozialausschusses will sie die Verwaltung auffordern, die Einrichtung einer solchen Institution in Mülheim zu prüfen. „Wir erfahren immer wieder von Fällen, in denen sich Mülheimer Frauen, zum Beispiel bei Bedrohungen durch ihren Partner, hilfesuchend an die Polizeidirektion in Essen wenden.” Die Polizei verweise Betroffene bislang nach Essen. „Die dortige Beratungsstelle hat sich jedoch in jedem Fall geweigert, Hilfestellungen für Mülheimer Frauen zu geben", weist Johannes Gliem, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, auf die derzeitige Situation hin. Wie auch die Frauenberatungsstellen in Oberhausen und Duisburg sieht sich auch die Essener personell nicht in der Lage, weiteren Aufgaben aus anderen Städten zu übernehmen.

Die zwei Mitarbeiterinnen des Frauenhauses müssten diese Fälle neben ihrer hauptamtlichen Aufgabe bearbeiten. Eine hohe Zahl betroffener Frauen, die nicht ins Frauenhaus gehen, benötige konkrete Hilfe. das könne vom Frauenhaus nicht geleistet werden, meint Gliem. Die SPD fordert daher, die Voraussetzungen für eine professionelle Frauenberatungsstelle in Mülheim zu prüfen. Gliem: „Schließlich handelt es sich beim Thema Häusliche Gewalt leider nicht um ein Randproblem.

Jörn Stender

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Kommentare
30.07.2008
09:38
Hilfe für Frauen in Not
von okapi | #1

Woher mag Herr Gliem wohl diese Informationen haben, hat er vielleicht den Antragsentwurf der MBI, welcher mit der Bitte um einen Gesprächstermin an ihn gesendet wurde, übrigens auch an alle anderen im Sozialausschuß vertretenen Parteien und fraktionslosen Mitglieder, kopiert und gibt diesen jetzt als eigenen Entwurf aus. Herr Gliem, dies ist nicht der Umgang den politisch tätige Menschen untereinander pflegen sollten.
Thomas Grell NeuMittwoch, den 2. Juli 2008, 19:35:59 UhrAn:a.zwilling@awo-mh.de; bernddickmann@web.de; Johannes.Gliem@t-online.de; kistner@diakonie-muelheim.de; schweizerhof@compuserve.com; Bündnis 90/Die Grünen Mülheim an der Ruhr ; Studienkreis Moers
CC:fraktion@mbi-mh.de
Einrichten eines Büros zur Hilfestellung für Frauen.rtf (5KB)Thomas Grell
MBI - Fraktion

Seit geraumer Zeit bin ich mit Frau Buck im Gespräch über die Einrichtung einer Anlaufstelle für Personen, die Opfer häuslicher Gewalt wurden.

Als Anhang erhalten sie den ersten Entwurf eines Antrages für den Sozialauschuss.
Ich würde mich freuen, wenn sie sich bereit erklären würden, mit mir gemeinsam an diesem Entwurf zu arbeiten, um einen für alle tragfähigen Antrag erstellen zu können und wenn sie mir entsprechende Teminvorschläge unter folgenden Mail- Adressen zukommen lassen können.

grell.t_muelheim@yahoo.de
oder
fraktion@mbi-mh.de

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Grell

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