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Studie

Herzkrankheiten und Alkohol

22.12.2009 | 19:29 Uhr

Rund 4,1 Millionen Patienten wurden 2008 in nordrhein-westfälischen Krankenhäusern behandelt (Mehrfachbehandlungen eingeschlossen), ungefähr so viele, wie in den Vorjahren auch (+2,3 Prozent). Das Statistische Landesamt Information und Technik NRW teilte mit, dass Herzerkrankungen und die Folgen Alkoholkonsums 2008 die am häufigsten gestellten Diagnosen waren.

Herzinsuffizienzen, Angina Pectoris, chronische ischämische Herzerkrankungen, Kammer- und Vorhofflimmern – gleich mehrere Erkrankungen des Herzens tummeln sich unter den meist festgestellten Diagnosen. Vor allem bei männlichen Patienten jenseits des 60. Lebensjahrs spielen sie eine Hauptrolle.

Dieser Befund ist auch in Mülheim so feststellbar. 707 Fälle von Herzinsuffizienz, 693 Mal musste Angina Pectoris in die Krankenakte geschrieben werden, ischämische Herzkrankheiten 657 Mal. Die Spitzenposition in Mülheim nehmen nach den Zahlen des Landesamtes aber auch „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol” ein. 756 entsprechende Klinikaufenthalte fanden in der Statistik Niederschlag.

Christian Schmücker

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Kommentare
23.12.2009
11:07
Herzkrankheiten und Alkohol
von Hermann T. Meyer | #1

Ist nicht weiter schlimm, Alkohol gehört doch zur Kultur. Und das Volk der Passivtrinker ist ja so gutmütig und zahlt weiter, damit die Alkoholindustrie ihre Gewinne einstreichen und jeder sein Recht auf den Rausch auf Kosten der Allgemeinheit ausleben kann. Das ist wunderbarer Liberalismus.

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