Harmlose Metallsplitter gefunden

In der vergangenen Woche wurde in Dümpten eine Bombe entschärft.
In der vergangenen Woche wurde in Dümpten eine Bombe entschärft.
Foto: Fabian Strauch / FUNKE FotoServi
Was wir bereits wissen
Keine Blindgänger: Kampfmittelräumdienst gab Entwarnung für Mülheim-Heißen.

Mülheim.. Die Stadt gab am Mittwochmorgen Entwarnung: Der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung hatte bei seinen Sondierungsbohrungen und Aufgrabungen in den Bereichen Yorkstraße und Geibelstraße in Heißen keine scharfen Blindgänger gefunden, wie es in der vergangenen Woche am Springweg in Dümpten der Fall war. An der Yorkstraße wurden allerdings in fünf Metern Tiefe noch Bombensplitter gefunden: Diese gehörten zu einer dort im Zweiten Weltkrieg offensichtlich explodierten Bombe.

Die Ergebnisse der Kampfmittelräumexperten wurden von vielen Heißenern mit Spannung erwartet: Bedeutet eine Evakuierung eines Stadtteils aus Sicherheitsgründen für die Zeit der Entschärfung doch starke Einschränkungen für den normalen Alltag. In Dümpten konnten die betroffenen Bürger in der vergangenen Woche erst am Abend in ihre Häuser zurückkehren.

Wie werden Bomben gefunden? Wenn gebaut oder viel Erde bewegt werden soll, gibt es eine Bauvoranfrage, diesmal kam sie von der Medl, die Arbeiten an einer Gasleitung plant. Daraufhin werden alte Luftbilder ausgewertet und auf mögliche Blindgänger hin untersucht. Bei Verdacht auf einen Bombenfund werden Kampfmittelbeseitigungsunternehmen mit ersten Sondierungsbohrungen beauftragt. Werden sie fündig, wird die Bombe vorsichtig für die Entschärfer freigelegt.