Gruppe bietet Hilfe
12.01.2009 | 13:01 Uhr 2009-01-12T13:01:00+0100Reizdarmsyndrom: Auch Kinder sind schon betroffen
Funktionelle Erkrankungen haben in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Eine dieser funktionellen Störungen ist das sogenannte Reizdarmsyndrom (RDS). Das Reizdarmsyndrom ist immer noch vielen unbekannt, obwohl breite Bevölkerungsschichten, u. a. auch Kinder, betroffen sind.
RDS ist keine lebensbedrohliche Erkrankung. Die Lebensqualität vieler ist allerdings zum Teil erheblich eingeschränkt. Vielen ist es unangenehm und peinlich, über ihre Probleme zu reden. Doch das muss nicht sein.
Die Treffen der Reizdarm-Selbsthilfegruppe Mülheim/Oberhausen sind ein Ort zum Reden. Die Gruppe trifft sich an jedem ersten Montag im Monat um 19 Uhr in den Räumen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes am Tourainer Ring 4. Dort können die Teilnehmer über alle Themen bezüglich ihrer Magen-Darm-Beschwerden sprechen – oder auch nur zuhören. Die Betroffenen geben sich gegenseitig Hilfestellung, wie der Alltag etwa in Bezug auf Ernährung, Entspannung und Untersuchungen zu bewältigen ist.
Referenten zum Thema Entspannung, Ernährung, aber auch Ärzte waren schon für Vorträge bei den Treffabenden und in gemütlicher Runde wurden gemeinsam die Aktionen für das neue Jahr geplant. Neue Betroffene, aber auch deren Angehörigen sind willkommen. Das Motto der Gruppe: „Gemeinsam helfen wir uns, RDS zu akzeptieren und das Leben wieder lebenswert zu machen.”
Zum Thema Darmkrebs ist in Mülheim die Ilko-Selbsthilfegruppe aktiv.
» Informationen über beide Gruppen gibt das Selbsthilfebüro Mülheim 300 48 14
