Grüne fordern härteres Durchgreifen bei Hundekot auf der Straße
02.01.2012 | 12:16 Uhr 2012-01-02T12:16:00+0100
Mülheim. Hundekot ist ein stadtweites Ärgernis. Daher fordern die Grünen nun schärfere Konsequenzen für Hundebesitzer, die die Fäkalien ihrer Tiere nicht beseitigen - zum Beispiel mehr Knöllchen und Verwarnungen. Dafür wird Personal gebraucht.
Hundekot in Sandkästen, auf Rasen- oder Spielflächen sowie auf Gehwegen ist ein stadtweites Ärgernis. Uneinsichtigen Hundebesitzern, fordern die Grünen, soll es deshalb konsequenter als bisher an den Geldbeutel gehen.
„Die große Mehrheit der Hundefreunde“, schickt die Stadtverordnete Brigitte Erd voraus, „verhält sich einsichtig oder gar vorbildlich. Diese Mitbürger haben wir nicht im Visier. Es geht um jene Minderheit, die gegen das Gemeinwohl handelt. Wir wollen diejenigen treffen, die beispielsweise spielende Kinder den oft infektiösen Hinterlassenschaften ihrer Hunde aussetzen. Weil Worte allein nicht helfen, ist Konsequenz gefragt.“
Verwarnungen oder Knöllchen
Um das umzusetzen, braucht es Personal. Die benötigten Ressourcen seien, darauf weist Erd hin, schon im Ordnungsamt vorhanden. Alternativ könne die Stadt aus dem Bundesprogramm „Bürgerarbeit“ weitere Stellen besetzen.
Aufgabenfeld dieser Kräfte sollen gemäß des an die Bezirksvertretungen gerichteten Antrages die Betreuung der Hundetoiletten-Stationen und Werbung für deren Inanspruchnahme sein. Hinzu kommen, wenn nötig, Verwarnungen oder gar das Ausstellen von Knöllchen insbesondere in den Stoßzeiten des Gassigehens.

17:15
Wenn einem die Ideen ausgehen,kommt Mann(&Frau)auf den Hund.
Die Grünen haben schon lange die Farbe verloren!
22:05
Da sind die Mülheimer Grünen aber nicht ganz up to date.
Nachstehend ein Text vom 14. Juli 2010 zum Bundesprogramm „Bürgerarbeit“:
„Die Grünen befürchten, die Maßnahme solle unwillige Programmteilnehmer durch Sanktionen aus dem Arbeitslosengeld-II-Bezug drängen. Die Bürgerarbeit sei ein ,Massenprogramm mit vielen Fragezeichen`, sagte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin, Brigitte Pothmer.“
(Konkreter Fundstellennachweis http://www.ag-mav.de/cweb/home/index,selid,10747.html, Textpassage wird im Internet auch von anderen Quellen wiedergegeben)
Außerdem sorgten sich die Grünen in Berlin noch vorige Woche um die Zahl der „Schatten-Arbeitslosen“. Nun wird mir auch klar, warum: Sie wollen wissen, wie viele davon sie „rekrutieren“ können!
Ich will als Nicht-Hundebesitzer gar nicht auf das Basis-Thema eingehen, sondern hier nur darauf verweisen, dass ich diesen Lösungsansatz für Unsinn halte und vermute, es handelt sich um einen „Blindgänger“ aus dem Neujahrs-Feuerwerk der Initiatoren.
19:44
Wir leben mit unseren 2 Ridgbacks in der "wunderschönen!! Gartenstadt Haan. Unser Garten grenzt direkt an ein Landschaftsschutzgebiet. Jedes 2. Eigenheim besitzt hier einen Hund und jeder geht im Landschaftsschutzgebiet "gassi". Die Stadt Haan erhöht nur die Steuern für die Hunde und macht sonst gar nichts. Der Fressnapf hat allerdingt vor 1 Jahr Kotbeutelspender aufgestellt, was wir ganz toll finden. 90% der Hundebesitzer bedienen sich an den Beuteln und machen den Dreck ihrer Hunde weg. Man sollte auch mal die Besitzer von freilaufenden Katzen in die Verantwortung nehmen. Ich habe mind. jeden Tag 5 Katzenhaufen im Garten liegen. Warum gehen die Grünen nicht dagegen an. Der Garten ist mein Privatbesitz und ich finde es Unverschämt wenn Katzen irgendwelcher Besitzer in meinen Garten machen. Worüber sich auch keiner aufregt ist, daß wenn man hier durch die Wälder geht, jeden Morgen frische "Pferdeäpfel" mitten auf den Wegen liegen. Das finde ich als Spaziergänger und Hundebesitzer einigermaßen ärgerlich. Pferdebesitzer bezahlen keine Steuern und ihre Pferde können mitten auf den Weg ****n. Genauso eckelig finde ich es am Wegesrand Tempotücher, Binden und Tampons zu sehen. Aber darüber wird ja hinweggesehen.
Da sollte man wahrscheinlich den freilaufenden Katzen beibringen, ihre Hinterlassenschaft ebenfalls mit einem Kotbeutel wieder mitzunehmen. Oder Frauchen und Herrchen von Muschi gehen einfach mit auf die Pirsch. Ein Waldweg ist allerdings im Gegensatz zum Bürgersteig, auf dem Pferde nicht gern gesehen sind, auch für Pferde da. Ob ein Hund im Wald auf oder neben den Weg kackt, ist mir völlig egal, auf einem Bürgersteig hat die Sch*iss* nichts zu suchen.
14:20
Vorab, Frohes neues Jahr an alle.
So und nun kurz und bündig. Zitat einer älteren Dame die vor drei Tagen mit Ihrer Fusshupe (weisser kleiner Hund) und einer Freundin inkl. Fusshupe (ebenfalls kleiner weisser Hund) an unserem Haus vspazieren ging und dessen Hund sich offensichtlich in unseren Vorgarten erleichterte (Gross sowie Klein). Als Hinweis, ich habe Sie ertappt und daraufhin angesprochen!! Zitat:"Der macht doch gar nichts, der kratz doch nur ein wenig den Rasen." Ist klar ne. ;-) Von wegmachen keine Spur und die Damen fühlten sich auch noch böse auf den nicht vorhandenen Schlips getreten. Nur soviel noch; ich habe kleine Kinder ( 4 und 1 Jahr alt) die auf iner Höhe von ca. 86 cm Blätter und ähnliches was Sie erreichen können anfassen, abreissen und in den Mund nehmen. Die Vorstellung dass der Schäferhund der Nachbarin an unseren Busch pinkelt und mein Sohn das durch Umwege in den Mund bekommt, ist abstossend und widerlich!! Ich will das nicht pauschalisieren, aber es sind leider die Hundebesitzer die ich laufend ermahnen muss, nicht die Hunde, nicht in unseren Vorgarten zu machen und dann dieses wenigstens auch weg zu machen. Das mache aber leider zu oft immer noch ich selber. So ich denke hier schliesst sich der Kreis! Mehr Respekt von Hundebsitzern gegenüber nicht Hundebesitzern und umgekehrt wäre super. Allerdings ein Wunschtraum! Dennoch möchte ich an dieser Stelle an alle Hundebesitzer appelieren, mehr Rücksicht auf das private Eigentum anderer zu nehmen. Mein Vorgarten ist mein Eigentum! Nicht Ihrer und auch nicht der Ihres Hundes. Auch wenn da kein Zaun drum gebaut ist! Schon schlimm genug, dass die grosse öffentliche Wiese gegenüber nicht mehr betretbar ist, da hier ein Häufchen neben dem anderen liegt. Ein Lob an die Hundebsitzer, die sich Ihre Beutelchen von zu Hause mitnehmen und alles nachher wegmachen und auch entsorgen. Vielen Dank.
Gruß
Der Spediteur
11:27
Ich weiß nicht, wie manche Leute durch dieWelt stapfen. Ich als Hundehalterin bin schon seit Jahren in kein Häufchen mehr getreten und dass, obwohl ich mich ja sehr viel auf Wiesen auf Wiesen usw. aufhalte. Auch bei uns an den Mülltonnen lagen schon dicke Haufen herum, allerdings nicht von meinem Hund, denn ich entsorge ja schließlich die Hinterlassenschaften meines Hundes. Aber ich habe ja Augen im Kopf und sehe ja, was da liegt.
Da ja jeder Hundebesitzer 156 Euro Steuer im Jahr bezahlt - für zwei Hunde sogar über 200 Euro pro Hund, denke ich, wäre es schon eine nette Geste der Stadt Kotbeutelspender aufzustellen. Hier am Rande einer Kleingartenanlage gibt es sie sorgar mit einem entsprechenden Behältnis zur Entsorgung der Tütchen darunter. Es ist also durchaus möglich. Auch in Wald und Flur ist es schon ganz sinnvoll mal Abfallbehälter aufzustellen, die Spaziergänger wollen vielleicht auch mal z.B. ein Tempo oder Bonbonpapier zu entsorgen - obwohl dies ja wesentlich einfacher in der Jackentasche mitzunehmen ist als ein Häufchenbeutel und trotzdem meinen die Leute alles auf den Wegen und im Wald entsorgen zu müssen.
Auf den Tütchen steht außerdem noch groß drauf ...."im nächsten Mülleimer zu entsorgen" - dann sollte auch einer da sein -.Allerdings nutze ich auch oftmals die Mülltonnen der Anwohner. Problematisch wird es allerdings wirklich dann, wenn der Hund mal Durchfall hat, das lässt sich ja nun tatsächlich nicht so ohne weiteres in Tütchen verpacken.
Nicht jedes Häufchen ist aber vom Hund produziert. Ich habe auch schon gesehen, dass am Rand eines Spielplatzes sich ein Kind hingehockt hat und sein Geschäft erledigt hat. Auffällig ist es auch, wenn neben einer Hinterlassenschaft z. B.im Wald benutze Tempotücher liegen - ist dann auch meist nicht vom Hund. Am Ufer des neuen Kruppsees in Essen-Altendorf habe ich schon benutzte Pampers liegen sehen. Die stammen auch nicht von den Hunden. Es liegt überall soviel Müll herum -Essensreste, Glasscherben, Pampers usw. - aber es ist ja so einfach, immer nur auf den Hundehaltern herumzuhacken. Was soll das? Sicherlich gibt es verantwortungslose Hundehalter, genauswo wie es verantwortungslose Mitmenschen gibt, die überall, wo sie gehen und stehen ihren Müll entsorgen.
Und @ 40 -da muss ich Ihnen recht geben - wie verbittert muss oderfla sein -sicherlich auch kein Menschenfreund
Sie meinen also, wenn jemand im Dunkeln mitten auf dem Gehweg in einen Haufen Hundekot tritt, dann ist er selber schuld, weil er nicht aufpasst? Gehts noch? Wenn ein Fußgänger beim Überqueren einer grünen Ampel von einem Auto erfasst wird, ist dies dann auch so? Hätte ja schließlich besser aufpassen können. Ein bisschen weltfremd.
PS: Da die Raucher ja eine Tabaksteuer bezahlen, ist die Stadt dann auch verpflichtet, an jeder Ecke öffentliche Aschenbecher aufzustellen?
10:08
Bei uns auf der Straße liegt reichlich rum, gerade auf dem Weg vom Supermarkt zur Straßenkreuzung, allerdings ist da auch weit und breit kein Stück Wald, Wiese oder ähnliches vorhanden. Etwas weiter um die Ecke gibts einen winzig kleinen Park, da kann man dann allerdings auch nicht mehr über die Wiese laufen. Seitdem ich vor ca. 4 Monaten an einem Tag dreimal in einen Haufen getreten habe (einen dirket neben unserem Mülleimer bei Müll wegbringen mit Hausschuhen, hat sich bei mir jedwede Diskussion erschöpft. Seitdem gibt es bei mir nur noch Lernen durch Fühlen. Und mancher lernt sehr schnell, wenn er mit Hektor, Hasso oder Wuffi Gassi gehen möchte und direkt vor der eigenen Hautüre in 2 riesige Haufen Kot tritt. Auch ein säuberlich abgelegter Haufen Hundekot auf den Griffen einer Restmülltonne sorgt oftmals für ein schnelles Einsehen, auch wenn manchmal eine Aktion wiederholt werden muss. Mehr als 3 mal bisher allerdings nie. Die schnellste Reaktion gibt es meiner Meinung nach mit einem geplosterten Briefumschlag und einer ordentlichen Ladung Inhalt an alle Bewohner eines Hauses, wenn man sich nicht ganz schlüssig ist, wer denn der Verursacher ist. Da sorgt dann oftmals die Hausgemeinschaft für ein klärendes Gespräch. All diese Aktionen sprechen natürlich nur den Hundehalter an, da der Hund per Se nichts dafür kann. Deswegen sind Leute, die meinen, vergiftete Köder für Hunde und Katzen auszulegen, ebenso zu bestrafen und nicht zu knapp.
Leute, die, aus welchen Gründen auch immer (z.B. Gesundheit), nicht mehr in der Lage sind, sich zu bücken, um die Häufchen ihrer Lieben mitzunehmen, haben kein Recht, als Hundehalter zu fungieren. Da ja ab einem gewissen Alter nahegelegt wird, seinen Führerschein abzugeben, sollte so etwas auch mit Haustieren überlegt werden, alleine schon aus Gründen des Tierschutzes. Wer nicht in der Lage ist, den Haufen seines Tieres einzusammeln und fachgerecht zu entsorgen, der ist vielleicht auch nicht in der Lage, sein Tier artgerecht zu ernähren.
Die Strafen für ein solches Verhalten sollten sich an anderen Strafen orientieren. 10 Euro, wenn mal mal erwischt wird, stören ja niemanden, also direkt, wie beim Rauchen in der Kneipe trotz Nichtraucherschutzgesetz 100 bis 500 Euro. Dazu eine Punktevergabe. Einmal erwischt werden = 3 Punkte, beim Zweiten Mal 5 dazu, ab 12 Punkte Tier wegnehmen und richtige Strafe zahlen (inkl Haftandrohung bei zahlungsunwilligen Personen). Durch die Höhe der Strafe können sich die Kontrollen also selbst finanzieren.
Das hat alles auch nichts mit Blockwartmentalität zu tun. Aber immer dort, wo die Gesundheit oder das Wohlbefinden anderer durch Mutwilligkeit Einzelner beeinträchtigt wird, scheint es in Deutschland nur noch mit drakonischen Strafen zu funktionieren, da es meist mit freiwilligen Absprachen nicht funktioniert.
09:10
Ich fordere härteres Durchgreifen bei Grünen auf der Straße.
08:30
Ich muss offen zugeben. Zu 90% entsorge ich den Kot meines Hundes. Aber wie bekommt man z.B. Durchfall weg?
Aber auch mal ganz ehrlich! Die Stadt wird es überhaupt nicht schaffen hier eine Änderung zu erzielen. Auch nicht durch mehr Personal. Stichwort: Hunde in der MüGa.
08:01
Na, sind nun endlich genug Parteimitglieder auch in die allerorts vorhandenen Tretminen gelaufen???
07:49
Jede Gemeinde schlingt sich die Hundesteuer Jahr für Jahr in den Haushalt, ohne Gegenleistung!
Wenn ich nochmal auf die Welt komme nur als Hund in Deutschland, dann zahlen andere meine Steuern. Als hätten wir keine wirklichen Probleme zu lösen....
Und zum Thema NARREN, Hundepest und Viehzeug (oderfla):
Wer mit Dreck wirf, verliert massiv an Boden.... und wer mit Tieren nicht klar kommt, kommt mit Menschen erst recht nicht klar...
Wie verbittert muss man sein, um dies hier zu posten?
Schließe mich ihrer Meinung an,habe selber 2 Hunde und hebe den Kot selbstverständlich auf.
oderfla Scheint ein armer Mensch zu sein,aber manche Leute können nun mal nicht anders.
Glück Auf