Grüne fordern finanzielle Unabhängigkeit der Initiative

Wie geht es mit der Klimaschutzinitiative weiter? Interims-Nachfolger von Susanne Dickel wird Jörn Sprenger, Mitarbeiter in der Stadtkanzlei, der sich um die Geschäfte bis nach der OB-Wahl im September kümmert. Erste Vorsitzende im Verein „Mülheimer Initiative für Klimaschutz“ ist die Oberbürgermeisterin. Das Amt wird nach den Wahlen neu besetzt, Dagmar Mühlenfeld kandidiert nicht mehr. Hans-Gerd Bachmann, als Geschäftsführer des Energieversorgers Medl im Vereinsvorstand, ist in den Ruhestand gegangen. „Der Vereinsvorstand hat daher beschlossen, mit einer Stellenausschreibung bis nach der OB-Wahl zu warten“, so Guido Brücker, Leiter der Stadtkanzlei.

„Wir Grüne plädieren natürlich für eine gesicherte Fortführung der Arbeit“, betonte Peter Loef, Vorstandssprecher der Grünen Mülheim, der die Klimainitiative gut aufgestellt sieht. Ziel müsse sein, die Arbeit für die nächsten drei Jahre auf dem jetzigen Level zu sichern. „Man muss“, sagt Loef, der im Aufsichtsrat der Medl sitzt, „hier nicht das Rad neu erfinden.“ Wichtig sei aber eine finanzielle Unabhängigkeit von der Politik.