Großes Treffen der Hellenen in Mülheim

Während Griechenland überregional durch die Finanzkrise und politische Umwälzungen im Gespräch bleibt, gibt es lokal Positives zu verkünden: Anlässlich seines 50-jährigen Bestehens richtet der Deutsch-Griechische-Verein Mülheim die Jahreshauptversammlung der vereinigten Deutsch-Griechischen Gesellschaften in der Bundesrepublik aus. Vom 20. bis 23. März ist die Stadt an der Ruhr das Zentrum der deutschen Philhellenen, den Freunden von Land, Leuten und griechischer Kultur.

Höhepunkt des Treffens aller in Deutschland aktiven Vereine ist der Festakt mit Verleihung des Kulturpreises am Freitag, 20. März, 18.30 Uhr, im Stadthallen-Restaurant Caruso. Die Auszeichnung, ein Ehrenring, hat übrigens der Mülheimer Hubert Just ins Leben gerufen und gestiftet. Sie ist Persönlichkeiten gewidmet, die sich in besonderer Weise für deutsch-griechische Belange und Völkerverständigung stark gemacht haben. Diesmal geht der Preis an Georg Albrecht, ehemaliger Mitarbeiter des Diakonischen Werkes Düsseldorf.

Einen Rückblick auf die Gründung des Mülheimer Vereins gibt es beim deutsch-griechischen Abend am Samstag, 21. März, 19.30 Uhr, im Hotel Handelshof an der Friedrichstraße. Vor 50 Jahren riefen vier engagierte Mülheimer Ehepaare den Verein ins Leben, um den Gastarbeiter-Familien mit Rat und Tat das Einleben in ein für sie fremdes Land zu erleichtern. Heute veranstaltet der rund 100 Mitglieder zählende Verein im Ev. Krankenhaus monatlich Vorträge, die sich um die Kultur, Geschichte und Schönheit Griechenlands drehen.