Was Mieter unzufrieden...
Gewisse Platz-Probleme
10.04.2009 | 14:49 Uhr 2009-04-10T14:49:00+0200Es gärt gerade etwas in der „Camping-Tränke”. Am langen Tisch sitzen, Erfrischungsgetränke vor sich, Wolfgang und Monika Domogala, Horst Löwenfosse mit drei, vier anderen Leuten, alles langjährige Mieter im Freizeitdomizil, wie sie sagen. Sie wollen etwas loswerden: ihren Ärger.
Wie der Campingplatz aussieht, geführt wird, an das Verkehrsnetz angebunden ist: So manches davon gefällt ihnen nicht. Wolfgang Domogala hat eine lange Negativliste formuliert. Einige Beispiele, warum diese Mieter murren . . .
Ihnen missfällt der Zustand des Platzes: „Obwohl zahlreiche Arbeiter von der Geschäftsführung beschäftigt werden” seien die Wege und Sanitäranlagen in „katastrophalem Zustand”. Draußen zeigen die Domogalas, was sie meinen, weisen auf schotterige Schlaglöcher in der Asphaltdecke: „Hier sind viele ältere Leute mit Rollator unterwegs, die haben keine Chance.” Einige Duschen seien seit mehr als vier Monaten defekt, sämtliche Sanitäranlagen von Schimmel befallen. Domogala öffnet eine Kabinentür, deutet auf leicht ergraute Fugen.
50 Cent Eintritt
Auch das ärgert sie: Wenn Verwandte oder Freunde zu Besuch kommen, müssen sie 50 Cent Eintritt zahlen. „Wie im Zoo.” Und: Die Geschäftsführung verweigere ihnen das Recht, die allgemeinen Nebenkosten für Wasser, Strom, Müllabfuhr zu erfahren, die auf alle umgelegt werden.
Überhaupt würden „selbst aus geringfügigen Anlässen” Kündigungen angedroht und Zugangskarten gesperrt. In einem Fall nur, weil jemand eine Rechnung über 80 € nicht bezahlen wollte, für ein verstopftes Abflussrohr. Und so geht es noch eine Weile weiter . . .
Hans Fischer und Gerhard van den Boom, die beiden Geschäftsführer der Campinggesellschaft, müssen sich angesprochen fühlen. Sie erfahren von den Vorwürfen durch die WAZ, sie antworten prompt und erklären vorweg: „Seit einiger Zeit wird die Geschäftsführung anonym von einigen Mietern bedroht.” Auf so etwas reagiere man nicht.
Kündigungen würden nur bei erheblichen Mietrückständen ausgesprochen oder, so Fischer, „wenn einer der Platzwarte handgreiflich angegriffen wird. Wer schlägt, fliegt.” Dieses käme „ganz selten” vor.
Nebenkostenunterlagen einsehbar
Von Besuchern Eintritt zu nehmen, sei auf allen Campingplätzen üblich und verhindere „bei bestimmten Wetterlagen eine Überbevölkerung”. Er selber, sagt Erhard Fischer, habe unlängst bei einer Besprechung mit dem Camping-Club vorgeschlagen, den Eintritt zu streichen. Die Mietervertretung habe dies jedoch abgelehnt. Die Nebenkosten könne jeder anhand von Unterlagen an der Rezeption einsehen. „Es werden aber nicht alle Rechnungen kopiert und jedem zugeschickt. Zu zeitaufwändig.”
Schließlich die Sanitäranlagen: zwei Herrenduschen seien tatsächlich als Folge mehrerer Rohrbrüche beschädigt. „Wir werden nach den Osterferien die kompletten Duschanlagen überarbeiten”, versichert die Geschäftsführung.
Kritik an der Zufahrtsstraße
Doch nicht nur gegen sie wettern Domogala und Co., auch gegen die Stadt Mülheim: „Sie kümmert sich absolut um nichts.” Die Zufahrtstraße Am Entenfang gleiche einer Kraterlandschaft, und das kommt der Wahrheit tatsächlich nahe. Stadtsprecher Volker Wiebels bestätigt, dass es 2006 einen Hinweis an die Bürgeragentur gab: Die Straße („sie gehört aber nur teilweise der Stadt”) sei schlecht in Schuss.
„Daraufhin wurde sie wieder in einen verkehrssicheren Zustand gebracht.” Mehr werde jedoch kaum geschehen, meint Sprecher Wiebels: „Es ist nicht absehbar, dass sie komplett erneuert wird. Schließlich müssen wir die Mittel verteilen. Und da hat Am Entenfang nicht die gleiche Priorität wie innerstädtische Straßen.”
Bürgerinitiative geplant
Die unzufriedenen Mieter wollen dranbleiben. Horst Löwenfosse kündigt an, eine „Bürgerinitiative Entenfang” zu gründen. „Wir bemühen uns jetzt um Eintragung ins Vereinsregister.” Etwa 40 Leute hätten unterschrieben.

13:44
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10:46
Und warum hören die Beiträge nun auf ?
Wäre doch interessant was nun mit dem neuen Besitzer sich geändert hat. Oder die ältere Dame, die der Meinung ist auf dem Platz ist alle gut.Oder dieser Herr Friebe der mit seinem Benz die Kaufinteressenten über den Platz fährt warum wohl ???? Oder die Erschließungskosten für Plätze die schon erschlossen sind ???
Und warum sind so viele Plätze leer ???
12:39
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02:06
Hallo,
ich habe mein Mobilheim vor ca. 5 Jahren für 10000 € verkauft. Davon musste ich 5000 € an die Campinggesellschaft abgeben. Ich hatte keine Wahl. Entweder bezahlen oder das Mobilheim abreissen. Auf dem Platz hatte man keine aber auch überhaupt keine Rechte. Alles wurde bevormundet. Diskusionsgrundlagen gab es nicht. Entweder man spurt oder man fliegt vom Platz.
Der Gesellschafter ist schon im etwas vortgeschrittenem Alter. Vielleicht hat irgendwann mal etwas abgefärbt.
Ich würde keinem empfehlen dort einen Platz zu mieten.
Riesenabzocke, Sauteuer und irgendwie ausgeliefert.
22:29
An alle Geschädigte: auch wir gehören jetzt zu den abgezockten! Wenn die Wut bei euch noch nicht abgeklungen ist dann meldet euch unter reslan@web.de.
Wir möchten eine Interessengemeinschaft gründen um zu prüfen, ob man nicht gegen diese Machenschaften am Entenfang etwas tun kann. Gemeinsam ist man stärker - auch die Medien können helfen.
20:58
Hallo,
mich interessiert, gibt es eigentlich eine Begründung und dann auch Quittung für die Summe, die beim Verkauf gezahlt werden muss? Und wie wird der Betrag überhaupt berechnet?
13:16
ES STEHT NICHT IN DEN VERTÄGEN WEIL SONST DER PLATZ LEER WÄRE---DAS LÄSST SICH DIE FA FISCHER FREIZEIT ERST KURZ VORM VERKAUF EINES MOBILHEIMS VON DEN BESITZERN UNTERSCHREIBEN::WAS BLEIBT EINEM ANDERS ÜBRIG ;WEIL SONST BEKOMMT DER NEUE KAÜFER KEIN PACHTVERTRAG ::WENN MAN VERKAUFEN WILL::DER FISCHER IST KLUG UND VOR ALLEM FALLEN ETTLICHE JEDEN MONAT DARAUF REIN ::MIT DEM TOLLEN HEIM ;;IM GRÜNEN::BETRÜGER
22:12
bloss nicht dort etwas erwerben..es sind auch manschmal viel mehr als nur die besagten 5000 tausend euro ..wenn mann über 15000 euro für sein mobil heim bekommt beim verkauf bekommt fischer 19% der verkaufssumme das steht leider in allen vertägen versteckt oder überhaupt nicht drin..
14:20
Ach, elli dallas endlich wachgeworden?
12:42
Ja das ist richtig, so um die 5000.-€ haben Bekannte zahlen müssen damit der Käufer einen Mietvertrag bekam. Lt. Rechtsanwalt kann der Eigentümer des Platzes (Fischer) bestimmen wer auf seinem Platz wohnen darf. Die Forderung der Summe darf er nicht, aber dann muss man sein Mobilheim abziehen. Das darf Herr Fischer verlangen. Leider..............