Gesprächsangebot
08.08.2009 | 10:05 Uhr 2009-08-08T10:05:00+0200Verschwiegen und gebührenfrei hilft die Krisenbegleitung der Telefonseelsorge in Duisburg, Mülheim und Oberhausen.
Vor einigen Wochen hat der Fall eines Mannes (66) die Öffentlichkeit bewegt, der einen Überfall in Südfrankreich vorgetäuscht hatte. Der Mann soll die Geschichte erfunden haben, um den Selbstmord seiner Frau gegenüber Angehörigen und Freunden zu verbergen.
Rosemarie Schettler, Leiterin der Krisenbegleitung der Telefonseelsorge Duisburg, Mülheim, Oberhausen, zeigt dieser Fall, welche Auswirkungen und welche belastende Tragweite ein Suizid auf die von ihm Betroffenen haben kann. Die Diplom-Sozialpädagogin weiß, dass sich Angehörige von Suizidtoten besonders isoliert fühlten. Ein Gesprächsangebot – kurzfristig, verschwiegen und gebührenfrei – bietet schon seit Jahren die Krisenbegleitung der Telefonseelsorge Duisburg, Mülheim und Oberhausen.
Sie wird von den ev. Kirchenkreisen Duisburg, An der Ruhr und Oberhausen gemeinsam mit dem Bistum Essen finanziert. Die Krisenbegleitung ist unter 0203/22656 und per E-Mail ( kriseduisburg@aol) zu erreichen.
