Gericht stoppt kleine Jets in Mülheim für immer
12.07.2010 | 18:38 Uhr 2010-07-12T18:38:00+0200
Mülheim. Vor allem Geschäftsreisende nutzten die drei strahlgetriebenen Flugzeuge, kleine Düse, am Flugplatz Mülheim/Essen. Nun dürfen sie dort nicht mehr starten und landen, entschied das Oberverwaltungsgericht Münster. Der Betreiber ist schockiert.
Die von der Bezirksregierung Düsseldorf für das Luftfahrtunternehmen VHM am Flugplatz Essen/Mülheim erteilten Außenstart- und Landeerlaubnisse für die kleine Düse sind rechtswidrig und deshalb aufzuheben.
Das Oberverwaltungsgericht Münster bestätigte jetzt die Feststellung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf vor einigen Wochen. Ein Anwohner hatte geklagt.
Die Zulassung der Jets stelle eine „wesentliche Änderung des Betriebes des Flugplatzes dar und könne deshalb nicht im Wege einer Ausnahmeerlaubnis genehmigt werden“, so das Gericht. Der Beschluss ist unanfechtbar.
„Urteil gegen die Umwelt und gegen die Wirtschaft“
„Ich bin schockiert“, erklärte der Geschäftsführer des Flugunternehmens VHM, Wolfgang Vautz. Das Unternehmen verfügt über drei strahlgetriebene Flugzeuge, kleine Düse, mit denen vor allem Geschäftsreisende flogen. „Es ist nicht mehr nachvollziehbar, was hier geschieht. Die leisen, umweltfreundlichen Maschinen werden verbannt, die lauten alten Flugzeuge dürfen noch weiter starten und landen“, beklagt Vautz, für ihn sei das Urteil eine Entscheidung gegen die Umwelt, gegen die Wirtschaft. „Ich kritisiere nicht die Richter, sondern die Politik, die keine Betriebsgenehmigung für die kleine Düse zustande gebracht haben.
Seit 34 Jahren ist die VHM am Flughafen Mülheim ansässig, verfügt über 25 feste Mitarbeiter und muss nun nach Zustellung des Urteils die drei Maschinen verlegen. „Wir werden nach Düsseldorf gehen und von dort aus agieren“, sagt Vautz und ist überzeugt, dass es angesichts der großen Unternehmen im Umkreis einen großen Bedarf an Geschäftsflügen gibt. Gerade der Standort Mülheim sei ideal gewesen.
Erst vor vier Tagen hatte der Rat der Stadt Mülheim die Aufgabe des Flughafens eingeläutet und auch politisch weitere Starts und Landungen strahlgetriebener Flugzeuge untersagt.

14:10
dann muesst ihr eben da wo hannelore wohnt die straße verbreitern damit der diensthubi nach dödeldorf da runter kann.
spass beiseite: wieso haben die anwohner die da doch erst viel später und im bewusstsein des fluglärms hingezogen sind, so einen einfluß?
09:34
@#7 von bassrocker:
oh nein - die mülheimer wirtschaft wird zusammenbrechen, weil keine geschäftsflüge mit der düse mehr möglich sind. omg. wtf. hilfe.
#7 von bassrocker , am 12.07.2010 um 22:33
Stellen Sie sich das mal vor, in der Industrie und auch anderen Wirtschaftszweigen gibts tatsächlich Leute die rechnen können und die auch sparen wollen und auch Wissen wo man sparen kann! Man glaubt das nur nicht, wenn man sieht, wie unsere Politiker (nicht nur in Mülheim) mit den Geldern umgehen!
Und ich finde, dass dieser Flugplatz eine tolle Lage hat und kapazitäten besitzt, die man nutzen könnte - wenn man nur wollte.
Und ein kleiner Zweig, wären auch die Flüge für Geschäftsleute ... man müsste das nur mal richig anpacken, public machen und die Vorraussetzungen dafür schaffen!
17:43
Warum macht der Flughafen so hohe Defizite?
Was sind die 3 größten Kostenblöcke?
Sind diese Ausgaben wirklich erforderlich?
wer kennt sich aus?
16:56
#60 von reinera: Das ist wieder mal die vertraute, verlogene MBI-Propagandamaschine. Es sind nicht drei Geschäftsleute, die den Flughafen nutzen, sondern 45 Unternehmen aus MH und Umgebung. Das weiß Politkommissar reinera (alias..........) natürlich genau. Aber Wahrheit spielt in diesem versyfften Müßiggängerverein ja keine Rolle.
14:58
Das Motto der Politiker, die eine wirtschaftliche Entwicklung eines nicht schließbaren Flughafens mit aller Kraft (sic!) verhindern wollen, lautet:
Gespart wird, koste es, was es wolle!
Wowereit hat es vorgemacht und keiner lernt draus - ich fasse es nicht ...
14:55
Das Motto der Politiker, die eine wirtschaftliche Entwicklung eines nicht schließbaren Flughafen mit aller Kraft (sic!) verhindern wollen, lauet:
Gespart wird, koste es, was es wolle!
Wowereit hat es vorgemacht und keiner lernt draus - ich fasse es nicht ...
13:11
Schon die Überschrift ist falsch: es wurde nur festgestellt, dass das praktizierte Verfahren über Ausnahmegenehmigungen rechtswidrig ist.
Das schließt eine Wiederaufnahme von Düsenflügen aus Mülheim keinesfalls grundsätzlich aus, obgleich es unwahrscheinlich ist, dass die Städte noch zur Vernunft kommen und den in absehbarer Zeit sowieso nicht schließbaren Flughafen wirtschaftlich betreiben wollen.
11:35
Die Flugplatzbefürworter versuchen doch nur, eine Altlast irgendwie am Leben zu erhalten. Für einen Flugplatz an dieser Stelle gibt es überhaupt keine Rechtfertigung. Wäre er nicht da, würde er auch nicht gebaut.
Tatsächlich ist es so, dass die Hobbyflieger hier so viel Wind machen. Die armen drei Geschäftsleute werden vorgeschoben als Grund dafür, dass die Hobbyflieger ihr Hobby auch ja auf Kosten der Allgemeinheit durchführen können. Damit ist hoffentlicht bald Schluß. Der Aeroclub kann bis 2034 fliegen, bezahlt aber alles aus eigener Tasche und die zukunftsgerichtete Nutzung des übrigen Geländes wird nicht weiter blockiert.
10:44
Es sit erschreckend, dass es tatsächlich Menschen gibt, die allen Ernstes den Untergang Mülheims vorhersagen, weil der Flughafen ein Hobbyflughafen bleiben soll.
Das ist KRANK!
06:57
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