Gemeinsamer Markt mit den USA?

Saarn..  Mit dem geplanten Freihandelsabkommen TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) wollen die USA und die EU einen gemeinsamen Markt ohne Zollschranken schaffen. Handelshemmnisse sollen abgeschafft, Wachstum generiert werden – so die Befürworter.

Während die Wirtschaft an das Abkommen große Erwartungen knüpft, fürchten Kritiker den Verlust von europäischen Normen und Standards. Es sind nicht nur Chlorhühnchen und Genmais, die Sorge bereiten. Oft wird bemängelt, dass die Verhandlung „geheim“ stattfinden und Umwelt und Verbraucherschutznormen geschliffen werden.

Eine Diskussionsveranstaltung mit dem Thema „Transatlantische Freihandelszone: große Risiken für wenig Wachstum“ am Mittwoch, den 21. Januar, ab 19 Uhr in der Christuskirche, Lindenhof 20, soll aufklären. Dr. Sabine Stephan vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung spricht auf Einladung des Aktionsbündnisses No Fracking über die Hintergründe von TTIP und gibt Einblicke in den aktuellen Stand der Verhandlungen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Nachfrage. Eintritt frei.