Friedliches Festival
26.07.2009 | 19:10 Uhr 2009-07-26T19:10:00+0200Veranstalter hatten die Lautstärke im Griff. Dennoch einige Beschwerden über Ruhestörung
Friedlich und stressfrei ist der dritte Mülheimer Ruhr-Reggae-Summer am Wochenende über die Bühne gegangen. Polizei und Ordnungsamt hatten bis zum Sonntag lediglich ein paar Beschwerden über Ruhestörungen vom Freitag- und Samstagabend zu verbuchen.
Die gebe es aber immer, sagte Polizeisprecher Lars Lindemann, „Wenn irgendwo Musik gespielt wird, gibt es immer Leute, die sich damit nicht anfreunden können.” Ansonsten habe das Festival am Naturbad den Beamten keinerlei Probleme bereitet. Aus Polizeisicht: „Es war absolut ruhig.”
„Von Freitag auf Samstag hatten wir rund 15 Beschwerden”, schätzte gestern Erich Oesterwind, Leiter des Zentralen Außendienstes beim Mülheimer Ordnungsamt. „Wir sind mit unseren Messgeräten raus gefahren und haben vor Ort den Lärm geprüft, doch der Pegel wurde nicht überschritten.”
Lediglich am Samstagabend gegen halb zwölf sei es kurzzeitig zu einer Überschreitung des Lärmpegels gekommen, so Oesterwind. „Doch den hat der Tontechniker sehr schnell wieder heruntergeregelt.”
Doch nicht nur Messarbeit leistete das Ordnungsamt, sondern die Mitarbeiter hatten auch ein offenes Ohr für die Anwohner. „Einige fragten, warum das Festival drei Tage dauern muss”, so Erich Oesterwind. Doch übermäßig viel Unmut gab es dann insgesamt doch nicht.
Das Ordnungsamt hatte schon am Donnerstag alle Hände voll zu tun, um die anreisenden Reggae-Fans auf den Zeltplatz zu sortieren. Rund 8000 der insgesamt 15 000 Fans campten laut Aussage des Veranstalters Henning Schmalenbach von U-Concert auf der Wiese neben dem Naturbad.
„Im letzten Jahr hatten wir Probleme an der Steinkampstraße”, erinnerte sich Oesterwind. In diesem Jahr waren insgesamt 106 Mitarbeiter des Ordnungsamtes im Einsatz und konnten somit die Park-Situation „besser organisieren”.
Am Montag wird das Ordnungsamt noch einmal im Einsatz sein, wenn die Reggae-Fans, die aus ganz Deutschland und Holland kamen, Mülheim in Scharen wieder verlassen wollen.
Bericht: Seite Rhein-Ruhr
ONLINE Fotostrecke: Die Fans beim dritten Mülheimer Ruhr-Reggae-Summer
www.derwesten.de/Muelheim

19:08
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10:49
Neulich war bei uns Strassenfest und wir haben so bis gegen 0 Uhr mitgefeiert. Eigentlich wollten wir dann pennen. War aber nix, da die Feier direkt unterm Schlafzimmerfenster bis 4 Uhr weiterging...
Na und?
Dann wirds eben mal ne kurze Nacht. Den Kids gönne ich die Party aus vollem Herzen, schließlich war ich ja auch mal 19, auch wenns 30 Jahre her ist, erinnere ich mich gerne an die damals durchgefeierte Nächte. Seis ihnen gegönnt!
;o)
22:03
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21:37
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21:02
Oh Mann,
hier ist ja offenbar die geistige Elite Mülheims versammelt, da hätte man auch vorher gewarnt werden können. Vielen Dank auch für echte Beschimpfungen, bezeichnend, daß eine Zeitung so etwas auf ihrer Plattform zulässt, wirklich bezeichnend.
Es ist offenbar schlicht und einfach zu viel verlangt, mal drei Absätze wirklich zu lesen. In der Tat ist es ja auch viel einfacher, zu Geschriebenem vollkommen unreflektiert seine eigene Meinung (oder besser das, was man dafür hält) un vor allem völlig danebenliegende Vermutungen kundzutun.
Ich bin raus hier ;-)
20:37
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15:22
Jeden Sonntag werde ich zu früh vom heiligen Bimbam einer katholischen Kirche in unmittelbarer Nähe geweckt. Das geht mir auf den Sack. Gelegentliche Geräuschpegel kultureller und musikalischer Art stören mich nicht. Auch nicht gelegentliche Feiern in der Nachbarschaft.
Die sich darüber beschweren haben langeweile und sind notorische Miesepeter.
Aber gegen die oben beschriebenen Halelujah-Rabauken sollte dringend was unternommen werden.
14:29
Also wir wohnen Luftlinie ca. 150 m vom Festival-Gelände entfernt. Ja, es war zum Teil laut. Aber was solls? Nicht schön ist auch, dass sich die Festival-Besucher zum Abschied mitten in der Nacht anhupen. Da könnte man mehr Rücksichtnahme voraussetzen. Aber auch hier: Es gibt halt solche und solche, und die meisten solcher gehörte zu denen, die brav und artig gefeiert haben. Über die Huperei kommen wir schon noch hinweg. Hauptsache ist doch, dass hier mal was stattfindet, wo sogar Außerstädtische hinkommen. Wer sollte sonst wohl nach Mülheim kommen und warum? Auch wenn die Musik nicht nach meinem Geschmack ist, freue ich mich über den Erfolg der Veranstaltung. Das Chaos am Anreisetag, die chaotischen Zustände am benachbarten Einkaufszentrum und das Chaos am Abreisetag ist zu verbessern. Dennoch hoffe ich, dass dies nicht das letzte Festival war. So, und nun packe ich meine Koffer für das Wacken-Heavy-Metal-Festival am nächsten Wochenende. Da können sich Mülheimer Anwohner mal eine Scheibe Toleranz gegenüber gut gelaunter Musik-Liebhaber abschneiden. Da wird einfach mitgefeitert!!
12:26
@ Stoefi, #14
Wir sind heute ja ordentlichauf Krawall gebürstet, was ?
Objektiv gesehen (was mir irgendwie widerstrebt), haben sie ja teilweise recht. Also nochmal, 3 Tage auf 1 Jahr (was sie wohl anstreben) wären 0,822 % Lebenszeit. Da ärger ich mich ja häufiger über meinen Chef. Oder streite mit der Familie.
Oder...
Ist eben alles relativ.
12:13
jetzt kommt mal wieder runter und lasst die Kirche im Dorf! Gönnt doch jedem mal den einen oder anderen Spass, ob Saarner Kirmes, Reaggy, Altstadtfest etc. ich muss jede Nacht die halbstarken randalierenden und schreienden Kinder anderer Leute gegenüber meinem Haus ertragen und hier schreitet niemand inkl. Ordnungsamt und Polizei ein. Wenn ihr sonst nichts zu meckern habt und gesund und munter seid?!