Friedensforum sah viel mehr Teilnehmer

Das Mülheimer Friedensforum war in diesem Jahr wieder bei den Ostermärschen vertreten. „Es waren diesmal viel mehr Leute da, als im vergangenen Jahr“, schildert Angelika Romeik, Sprecherin des Friedensforums, ihre Eindrücke von der Auftaktveranstaltung am Samstag in Duisburg. Die Mülheimer, die sich seit Jahren auch um das Thema Nahostkonflikt kümmern, trugen eine Fahne mit der Aufschrift „Brücken bauen für Frieden und Versöhnung“.

Ab- statt Aufrüsten sei ein dominierendes Thema gewesen, berichtet Romeik, ebenso wie der Abbau der noch hier lagernden Atomwaffen. Auch, dass die Bundesrepublik den Waffenhandel, vor allem mit Krisenregionen, einstellen solle, beschäftigte die Friedensmarschierer. Mehr Diplomatie, mehr friedenschaffende Maßnahmen sei eine Forderung der Demonstranten gewesen, die in diesem Jahr auch die Flüchtlingsproblematik vor Europas Grenzen zum Thema machten.