Fördergelder sauber einsetzen

Hilfe, von denen zwei Seiten profitieren – das ist die Beste. Der MVG-Begleitservice und andere Arbeitsplätze für Menschen, die wegen eines Gebrechens nicht die volle Jobbelastung durchhalten können, gehören dazu. Wer gefördert arbeitet, hat eine Chance auf spätere Festanstellung mit Steuerpflicht. Andere erhalten Hilfen, die sie brauchen. Das ist günstiger als Sozialhilfe plus Wohngeld.

Förderprogramme verleiten auch dazu, Verwaltungsapparate aufzubauen, die viel Geld schlucken, während bei den zu Fördernden kaum etwas ankommt. Menschen mit Abitur und Examen benötigen keine Stifter. Mit ihrer Bildung sollten sie einen stützefreien Job finden. Aber wir brauchen auch wieder Kistenstapler, Handlanger – Hilfsarbeiter, wie man einst korrekt sagte. Diese Menschen haben wirklich anderen und sich geholfen. Wer jedoch gar nicht arbeiten und nur in der Sozialmatte auf Kosten anderer dösen will, der hat keine Stütze verdient. Politiker, die diese Situation nicht ändern, schaden auch „ihrem“ Sozialstaat.