Film mit enormer Aussagekraft

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Mich hat die
Sprache der KZ-Aufseher erschüttert, weil sie die Menschen, die in einem Lastwagen durch Gas ermordet wurden, als „Ladung“ bezeichnet haben. Die Sprache der Opfer war eine andere. Sie sprachen über ihre Erlebnisse oft stockend und um Worte ringend.“

Z Der Film hat mich sehr beeindruckt, weil er ohne die sonst üblichen Hilfsmittel von Kinofilmen auskommt und dennoch eine sehr nachhaltige Wirkung erzielt. Der Film hat eine eigene Ästhetik, die vor allem in Schnitttechniken und eindringlichen Kamerafahrten erkennbar wird.“

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Mich hat ge-

wundert, wie manche Menschen, die zusehen konnten wie die Juden deportiert und grausam behandelt wurden, auch 30 oder 40 Jahre nach dem Holocaust immer noch mit Vorbehalten und Vorurteilen über Juden sprechen.“


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Der Film hat

eine enorme, das Gespräch und das Denken anregende Wirkung. Weil Zeitzeugen berichten, erfährt man mehr als im Geschichtsunterricht. Der Grad des Grauens wurde durch diesen Film für mich viel deutlicher, als es über andere Quellen möglich war.“

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Der Film nennt

nicht nur Zahlen, sondern zeigt Einzelschicksale. Für mich hat „Shoa“ dadurch eine viel größere Aussagekraft als andere Holocaust-Dokumentationen. Die Landschaftsaufnahmen habe ich als eine die Intensität des Films steigernde Ergänzung empfunden.“

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Mich hat der

Film beeindruckt, weil Claude Lanzmann, obwohl er auf Filme und Tondokumente der Zeit verzichtete, es schafft, große Betroffenheit zu erzeugen. Es waren nicht nur ihre Worte, sondern gerade die nicht unterdrückbaren Gefühle der Opfer und die Kälte der Täter.“