Farbenfroher Volkslauf lockt auf den Flughafen Essen/Mülheim

Bei der Premiere im Vorjahr traten rund 4000 Läufer an.
Bei der Premiere im Vorjahr traten rund 4000 Läufer an.
Foto: Knut Vahlensieck
Was wir bereits wissen
Am Flughaften Essen/Mülheim startet am 7. Juni startet erneut der „Color Run“. Bei dem Fünf-Kilometer-Rennen steht Spaß ohne Stoppuhr im Vordergrund.

Raadt.. Viele Maschinen Buntwäsche werden anfallen, wenn am 7. Juni, auf dem Flughafen Essen/Mülheim der zweite „Color Run“ startet. Denn bei diesem Laufevent gehört es zum Konzept, dass die Teilnehmer an verschiedenen Stationen auf der Strecke mit farbigem Pulver beworfen werden (wofür der Veranstalter übrigens noch freiwillige Helfer sucht).

Ähnliche Szenen kennt man von indischen Holi-Festivals, doch in diesem Fall fehlt jeglicher religiöser oder sonstiger tieferer Hintergrund. Es geht schlicht um eine familientaugliche Mischung aus Volkslauf und Party, inklusive basslastiger Musikbeschallung und Animationsprogramm auf der Bühne. Der Leistungsgedanke spielt keine Rolle, die Zeit wird nicht einmal gestoppt.

Genügend Farbe für jeden Teilnehmer

Die Teilnehmer gehen in Wellen auf die rund fünf Kilometer lange Strecke, „damit auch jeder genügend Farbe abbekommt“, erläutert Jürgen Lange, Geschäftsführer von The Color Run GmbH mit Sitz in Berlin, die das Spektakel in Form einer Deutschland-Tournee organisiert. Mülheim, bzw. Essen, wie es im Tourplan heißt, ist eine von insgesamt zehn Stationen. Bei der Premiere am letzten Augusttag 2014 kamen auf Anhieb rund 4000 Läufer. „Diesmal hoffen wir auf besseres Wetter“, sagt Lange. „Beim letzten Mal hat leider ein Wolkenbruch die Veranstaltung schlagartig beendet.“

Der Color Run ist nicht zuletzt eine Geschäftsidee: Die Startgebühr pro Solo-Läufer beträgt 28,99 Euro, Kinder zwischen acht und 13 zahlen 15,99 Euro, Kleinere rennen gratis mit. Jeder bekommt ein Starterpaket u.a. mit T-Shirt und Stirnband. Alle Infos unter www.thecolorrun.de.

Weitere große Open-Air-Events auf dem Flughafen Essen/Mülheim seien in Planung, erklärt Frank Jakob von der dort ansässigen Agentur checkinvent, spruchreif aber noch nicht. Autokino unter Regie des Radiosenders EinsLive, wie zuletzt 2013, werde es nicht geben.