Familienglück mit hoher Haltbarkeit

Die Eheleute Karlheinz und Erika Klostermann feiern am heutigen Donnerstag ihre Diamantene Hochzeit.
Die Eheleute Karlheinz und Erika Klostermann feiern am heutigen Donnerstag ihre Diamantene Hochzeit.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Karlheinz und Erika Klostermann feiern im großen Vier-Generationen-Kreis ihre Diamanthochzeit.

Mülheim.. Vor genau zehn Jahren, zur Goldenen Hochzeit, bekamen Karlheinz und Erika Klostermann ein offizielles Gratulationsschreiben, das bis heute glänzend gerahmt in ihrem Wohnzimmer hängt. Darin wünscht die Oberbürgermeisterin, „dass Ihnen noch viele frohe Jahre in glücklicher Gemeinschaft beschieden sein werden“. Dies hat sich weitgehend erfüllt. Sie feiern Diamanthochzeit.

Und für glückliche Gemeinschaft sorgt auch eine große Familie: sechs Urenkel, von denen drei erst im Vorjahr zur Welt kamen, neun Enkel und die vier eigenen Kinder. Sie haben sich alle Aufgaben, die Mutter und Vater nach Phasen schwerer Krankheit nicht mehr erledigen können, untereinander aufgeteilt. Gefeiert wird also im großen Vier-Generationen-Kreis in Räumen der neuapostolischen Gemeinde, einem wichtigen Fixpunkt in ihrem Leben.

In Jugendgruppe kennengelernt

Denn über deren Jugendgruppe lernten sich Karlheinz und Erika Klostermann, heute 82 bzw. 78 Jahre alt, in der Nachkriegszeit kennen. Näher kamen sie sich 1951, als ihr Bruder und seine Schwester sich vermählten. „Wir sind am Polterabend nach dem Kaffeetrinken spazieren gegangen...“ Durch die eigene Hochzeit am 25. Juni 1955 wurden die beiden Familien noch enger miteinander verbunden.

Das Paar lebte nicht immer in Mülheim, sondern zwischenzeitlich auch in Duisburg und Marl, wohin es Karlheinz Klostermann beruflich gezogen hatte. Der gelernte Mechaniker sattelte aus gesundheitlichen Gründen um, wurde Verkäufer im Bereich Auto- und Zweiradzubehör, seine Frau war als Haushälterin in Familien tätig. „Wir haben immer von morgens bis abends gearbeitet.“ Für den kleinen Urlaub zwischendurch besaßen sie fast drei Jahrzehnte einen Wohnwagen, der u.a. im Westerwald stand.

Längst ist er verkauft, auch das eigene Auto abgeschafft, aber die beiden besuchen gelegentlich per Bus und Bahn größere Städte in der Umgebung. Gerne spazieren sie in Düsseldorf am Rheinufer entlang. Aktuelles Lebensgefühl: „Wenn es so bleibt, sind wir eigentlich zufrieden.“