Falsche „Bombe“ sorgt für Aufregung am Heuweg in Mülheim

Die Feuerwehr rief aus Sicherheitsgründen den Kampfmittel-Beseitigungsdienst.
Die Feuerwehr rief aus Sicherheitsgründen den Kampfmittel-Beseitigungsdienst.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Arbeiter entdecken in einer Baugrube ein verdächtiges Metallteil und riefen die Feuerwehr. Da die nicht weiter wusste, kam der Kampfmittelräumdienst.

Mülheim.. Eine vermeintliche „Bombe“ hat am Freitagmorgen die Mülheimer Feuerwehr in Atem gehalten. Arbeiter hatten in einer Baugrube am Heuweg einen metallischen Gegenstand entdeckt und gegen 10.15 Uhr die Einsatzkräfte verständigt, wie die Feuerwehr auf Anfrage dieser Zeitung mitteilte.

„Das runde Metallteil hatte einen Durchmesser von circa 30 Zentimetern. Weil es mit Lehm bedeckt war, konnten wir aber auch nicht genau sagen, was da in der Baugrube lag“, so Einsatzleiter Stefan Holtkamp. Die Feuerwehr sperrte die nähere Umgebung, in der lediglich ein Wohnhaus stand, ab und rief die Experten vom Kampfmittel-Beseitigungsdienst aus Düsseldorf zu Hilfe.

Die konnten relativ schnell Entwarnung geben. Was eine Granate, Luftmine oder Bombe hätte sein können, entpuppte sich nur als ein Stück Schrott. Gegen halb zwölf konnte die Umgebung wieder freigegeben werden.