ExtraSchicht lockt wieder Tausende Besucher

Die inzwischen 15. Nacht der Industriekultur lockte trotz wenig frühsommerlicher Temperaturen am Abend und in der Nacht in Mülheim wieder zahlreiche Besucher. Rund 4500 Menschen bevölkerten die Mülheimer Projekte der ExtraSchicht, meldete das Mülheimer Stadtmarketing (MST) am Tag danach. Spielorte waren von 18 bis 2 Uhr am Sonntagmorgen der Müga-Park am Schloss Broich, die Camera Obscura, der Ringlokschuppen und das Aquarius Wassermuseum in Styrum. Dort sorgte die Mitmach- und Fotoaktion „Abbey Road Crossing“ für viel Vergnügen: Besucher konnten sich mit Accessoires wie Federboa oder Schmuck ausstatten und wie einst die Beatles auf dem legendären Cover des Albums „Abbey Road“ über einen „Zebrastreifen“ schreiten. Die Coverband „Quarrymen Beatles“ sorgte für den passenden musikalischen Hintergrund.

In der Müga wurde die Wiese zur begehbaren Stadt-Skulptur, gestaltet von Corinna Kuhn und Detlef Kalbassa. Das beleuchte Stadt-„Labyrinth“ sorgte in der Dunkelheit für ein stimmungsvolles Bild, das Zuschauer auf Liegestühlen genießen konnten. Walk-Acts, etwa der Diabolo-Jongleur DJuggledy, unterhielten die Gäste beim Vorübergehen. Auf der Drehscheibe am Ringlokschuppen gestalteten Künstler des Theaterfestivals Impulse das Happening „Der Ur-Forst“. Mitglieder des Geschichtsvereins führten durch die Ausstellung im Historischen Museum Schloß Broich; im Schlosshof lud Doc Davids Besucher zum Gemeinschafts-Kunstwerk für den Schlossbrunnen ein.