Erlebnis-Kaufhaus
07.09.2010 | 19:30 Uhr 2010-09-07T19:30:00+0200
Woolworth steht leer und die Zukunft des Kaufhofs ist ebenfalls ungewiss. In die Mülheimer Kaufhauslandschaft in der Innenstadt zu investieren, „ja, das könnte ich mir auch vorstellen“, sagt Stefan Hinsen.
Doch zunächst nimmt der gebürtige Mülheimer und Eigentümer der AS-Group mit Sitz im Hafen einen „deutlich sechsstelligen Betrag“ in die Hand, um ein Pilotprojekt in Dinslaken anzuschieben.
Zukunftsweisend für die Kaufhaus-Branche bundesweit soll es sein. „Wir haben ein Konzept für große Kaufhäuser entwickelt“, sagt Hinsen, „denn die haben alle Probleme“. Aus dem Dinslakener Hertie-Haus in der City, das seit einem Jahr verwaist ist, will er einen modernen „Flagstore“ machen. Mit Markenware vom Lebensmittel über Mode und Möbel bis zu Elektronik zum günstigen Preis: Ein Erlebnis-Kaufhaus. Die Entscheidung fiel auf Dinslaken, „weil ich mich um einen Einzelhandelsstandort bemüht hatte“. Zudem sitze der Betreiber des Kaufhauses in Moers und man könne sich so ganz praktisch in der Mitte treffen. In Mülheim hatte Hinsen vor zwei Jahren die heruntergekommene Extra-Zentrale im Hafen erworben. Auf 30 000 Quadratmetern entstand ein Gastronomiezentrum. „Die Flächen sind komplett vermietet“, betont Hinsen, „langfristig“. In Ausstellungsräumen, Büros, Lagerflächen, einer Eventhalle und anderen Räumen gibt es alles rund um die Gastronomie. Erst vor einem Jahr eröffnet habe das Gastronomie-Zentrum nochmal einen Feinschliff erhalten. Gefeiert wird das am 18. November mit einer neuen Eventgastronomie. Mit dem Standort Mülheim ist Hinsen mehr als zufrieden. „Mein Ziele sind hier voll aufgegangen.“ In Sachen Immobilienentwicklungen ist das Erlebnis-Kaufhaus ein nächster Schritt. Und ein Überraschungscoup. Wollte doch ein Dinslakener Unternehmer das Hertie-Haus abreißen und sein geplantes Einkaufszentrum vergrößern.

12:35
Wat, welche Homepage? *such* *raschel*
Ah, gewußt wo, hahaha.
Nee, das ist Absicht, es handelt sich um ein sehr teures Marketingkonzept einer bekannten Hamburger Agentur. Vorgabe war offensives downsizing, mit dem Fokus auf einen vintageorientierten Retrostil, der gerade im Marktsegment der seventysomethings gerade verstärkt nachgefragt wird und somit benchmarks setzen wird, wartets nur ab!
18:37
Ich bin für den 4spurigen Ausbau der Leineweberstr.
In Fluchtrichtung RRZ. Damit komme ich schneller aus der sogenannten City mit ihren maßlos überteuerten Parkplätzen raus.
16:32
Holla Schranzbaum,
da hast du ja nen richtigen Kracher ausgegraben - Respekt!
Das mit der zeitgemäßen Internetdarstellung lernt der gute Herr Hinsen besser noch in Dinslaken, oder sonst wo.
15:26
wenn das kaufhaus genau so ein kanller wird wie deren webseite, dann aber hallo.
15:25
wenn das kaufhaus genau so ein kracher wird wie die webseite, dann aber hallo...
15:22
Selbst die Mülheimer investieren nicht mehr in die eigene Stadt. Ich wundere mich, dass unsere Stadtspitze auch das nicht aufweckt. Und jeder im Business weiß, dass ein verlorener Kunde fast nicht mehr zurück zu gewinnen ist. Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß dabei, sich weiter etwas vorzumachen und die Stadt den Bach runtergehen zu lassen. Und das dann aber auch gründlich...
14:54
Die Politik hats geschafft ! Die dumme,tpKy jahrzehntelange Jagd auf falsch abgestellte Autos und die Umerziehungsversuche an den Autofahrern (steigt in den ÖPNV, Parkplätze machen wir knapp) haben gefruchtet: Die Autofahrer fahren am Liebsten nur noch durch, aber nicht mehr in die Stadt. Ergebnis: Siehe obigen Artikel. Und das alles nur, weil die Geldverschwendung vom Stadtrat dringend auf die Verwarnungsgebühren angewiesen ist. Dumm hoch 3 - das ist Mülheimer Stadtpolitik.